Geschichtswettbewerb: Gratulation an Erstpreisträger aus Münster

18. November 2011

Ministerin gratuliert Erstpreisträgern aus Münster / Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Mit einer Arbeit über den Contergan-Skandal haben die elfjährige Enrica und ihr zehnjähriger Bruder Steffen Wedig aus Münster einen Ersten Preis beim diesjährigen Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten gewonnen. Bundespräsident Christian Wulff überreichte die mit 2.000 Euro dotierte Auszeichnung im Schloss Bellevue.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Mit einer Arbeit über den Contergan-Skandal haben die elfjährige Enrica und ihr zehnjähriger Bruder Steffen Wedig aus Münster einen Ersten Preis beim diesjährigen Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten gewonnen. Bundespräsident Christian Wulff überreichte die mit 2.000 Euro dotierte Auszeichnung heute im Schloss Bellevue.

Schulministerin Sylvia Löhrmann sprach dem erfolgreichen Geschwisterpaar vom Annette-von-Droste-Hülshoff Gymnasium in einem persönlichen Schreiben ihre Anerkennung aus: „Zu dieser außergewöhnlichen Auszeichnung gratuliere ich euch ganz herzlich. Besonders beeindruckt hat mich, dass ihr die Perspektive der Opfer und die Rolle der Arzneimittelfirma untersucht habt. Für diese ‚Multiperspektivität’ seid ihr ausgezeichnet worden. Das ist ein wirklich beeindruckender Erfolg!“

Der Titel der Arbeit lautet: „Der Fall Contergan: Tragödie – Katastrophe – Skandal?“ Enrica und Steffen Wedig wurden dafür mit einem von insgesamt fünf Ersten Preisen ausgezeichnet. Außerdem gehen noch fünf Zweite Preise und 13 Dritte Preise nach Nordrhein-Westfalen, das damit das erfolgreichste Bundesland beim Geschichtswettbewerb ist.

Liste der Zweiten Preise zu je 1.000 Euro und Dritten Preise zu je 500 Euro

Der von der Körber-Stiftung ausgerichtete Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten wurde 1973 ins Leben gerufen. Er ist der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen unter 21 Jahren in Deutschland. Alle zwei Jahre will der Wettbewerb das Interesse junger Menschen für die eigene Geschichte wecken, ihre Selbstständigkeit fördern und ihr Verantwortungsbewusstsein stärken. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erforschen ein halbes Jahr lang Geschichte, die an ihrem Wohnort oder in ihrer Region stattgefunden hat. Einige der Rahmenthemen sind „Alltag im Nationalsozialismus“, „Umwelt hat Geschichte“ oder in diesem Jahr „Ärgernis, Aufsehen, Empörung: Skandale in der Geschichte“. Wettbewerbsprinzip ist das „forschende Lernen“. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer recherchieren in Archiven, befragen Zeitzeugen und Experten. Ausgelobt sind Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von 250.000 Euro.

Weitere Informationen: www.koerber-stiftung.de/bildung/geschichtswettbewerb.html

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867 3505 oder -3506.

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