Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht
15. August 2019

Ministerin Gebauer: Gemeinsamer konfessioneller Religionsunterricht trifft den Nerv der Zeit

Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht im kommenden Schuljahr bereits an 356 Schulen

Fast doppelt so viele Schulen wie im vergangenen Jahr wollen im neuen Schuljahr konfessionell-kooperativen Religionsunterricht anbieten.

 
Das Ministerium für Schule und Bildung teilt mit:

Fast doppelt so viele Schulen wie im vergangenen Jahr wollen im neuen Schuljahr konfessionell-kooperativen Religionsunterricht anbieten. Dieses auf gemeinsame Initiative der Katholischen und Evangelischen Kirche entstandene Angebot gab es im vergangenen Schuljahr bereits an 184 Schulen, nun kommen zum Schuljahr 2019/20 voraussichtlich 172 Schulen hinzu. Ministerin Gebauer: „Zu einer modernen Bildung zählt nicht nur die Digitalisierung, sondern sämtliche Weiterentwicklungen, die unsere Schulen auf die Höhe der Zeit bringen. Die Katholische und Evangelische Kirche bieten eine neue Organisationsform des bekenntnisorientierten Religionsunterrichts für Schülerinnen und Schüler an. Dieses Angebot stärkt die Gemeinsamkeiten der Konfessionen und wird ihren Unterschieden gerecht. Ich freue mich, dass der konfessionell-kooperative Religionsunterricht im ganzen Land so gut angenommen wird.“
 

Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht im Schuljahr 2019/2020:
  Anzahl Schulen im Schuljahr 2019/2020 nur Schuljahr  2018/2019 nur Schuljahr 2019/2020
Grundschule 193 99 94
Gesamtschule/Sekundarschule 82 46 36
Gemeinschaftsschule 2 2 0
Hauptschule 7 5 2
Realschule 18 6 12
Gymnasium 50 23 27
Förderschule 4 3 1
Gesamt 356 184 172

(Stand: Juli 2019)

Der konfessionell-kooperative Religionsunterricht ist im Schuljahr 2018/19 gestartet. Er basiert auf einer Vereinbarung zwischen der Evangelischen Kirche von Westfalen, der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Lippischen Landeskirche und den Bistümern Aachen, Münster und Essen sowie dem Erzbistum Paderborn. Im Mittelpunkt steht die Betonung gemeinsamer christlicher Glaubensüberzeugungen bei gleichzeitiger Vermittlung der jeweiligen konfessionellen Sichtweisen. Durch die konfessionelle Kooperation können sich Schülerinnen und Schüler ihrer eigenen konfessionellen Identität bewusster werden, die Sichtweise anderer besser verstehen und dabei ihre persönlichen religiösen Vorstellungen auf besondere Weise reflektieren

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