Ministerin Dr. Angelica Schwall-Düren: Die „Vorzeigefrauen“ sollen selbstverständlich werden

7. März 2012

Ministerin Dr. Angelica Schwall-Düren: Die „Vorzeigefrauen“ sollen selbstverständlich werden

Im Kölner Veranstaltungszentrum KOMED trafen sich am 6. März zum dritten Mal die „Medienfrauen NRW“. Bei der als Beitrag zum Internationalen Frauentag konzipierten Veranstaltung konnten sich angehende Medienfrauen aus erster Hand über Einstiegsmöglichkeiten und Karrierechancen in der Branche informieren.

07.03.2012

Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien teilt mit:

Im Kölner Veranstaltungszentrum KOMED trafen sich am 6. März zum dritten Mal die „Medienfrauen NRW“. Bei der als Beitrag zum Internationalen Frauentag konzipierten Veranstaltung konnten sich angehende Medienfrauen aus erster Hand über Einstiegsmöglichkeiten und Karrierechancen in der Branche informieren.

Die Medienministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Angelica Schwall-Düren, eröffnete die Veranstaltung. Sie verwies in ihrer Rede auf die vielen erfolgreichen, weiblichen Vorbilder aber auch darauf, dass diese immer noch eine Ausnahme seien. „Erst wenn wir die Vorzeigefrauen nicht mehr wahrnehmen, weil sie im Alltag selbstverständlich geworden sind, erst wenn wir Veranstaltungen wie die heutige zum Ermuntern und Ermutigen nicht mehr benötigen, dann können wir das Erreichte feiern, dann haben wir gleiche Chancen und Perspektiven für Frauen und Männer erreicht."

Elfi Scho-Antwerpes, Bürgermeisterin der Stadt Köln, hob in ihrer Begrüßung hervor, dass rechtliche Gleichstellung noch längst keine tatsächliche Gleichstellung sei und Frauen vielfach unter dem Druck stünden, „doppelt so gut zu sein wie ihre männlichen Kollegen“, um beruflich voranzukommen. Schwall-Düren und Scho-Antwerpes appellierten deshalb an die rund 130 Teilnehmerinnen, sich von den „gradlinigen oder auch krummen“ Lebensläufen der Medienfrauen inspirieren zu lassen und ihre Ziele hartnäckig zu verfolgen. 

Zu den „Medienfrauen NRW 2012“, die über ihre eigenen Werdegänge berichteten, gehörten u.a. die Moderatorin Sabine Heinrich, die Autorin und Forscherin Sabria David vom Slow Media Institute, Simone Stewens von der Internationalen Filmschule Köln und Odile Limpach vom Computerspiele-Entwicklerstudio BlueByte. Die Ausbildung und das Handwerk sei das eine, sagte Sabine Heinrich, genauso wichtig sei es aber, das eigene Netzwerk zu pflegen – und das ab sofort: „Die Zukunft ist jetzt!“

In zwei Podien und vier Praxisworkshops konnten die Teilnehmerinnen sehr konkrete Eindrücke von einer Laufbahn im Journalismus, der PR oder Film und Fernsehen gewinnen und sich bei den Medienfrauen Tipps für ihre eigene berufliche Planung holen.

Die Veranstaltung „Medienfrauen NRW“ wurde ergänzt durch eine Ausstellung, die den Teilnehmerinnen vor und während der Veranstaltung weitere Hintergrundinformationen und Gesprächsmöglichkeiten bot. Zu den Ausstellern zählten Einrichtungen der Medienaus- und -weiterbildung sowie Anbieter der Mädchen- und Frauenförderung.

„Medienfrauen NRW 2012“ fand als Beitrag zum Internationalen Frauentag statt. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Angelica Schwall-Düren, organisiert wurde sie vom Grimme-Institut.

Fotos, Live-Berichte und weitere Informationen sind unter www.medienfrauen-nrw.de zu finden.

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