Ministerin Schulze Föcking besucht die NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
Ministerin Schulze Föcking mit der Belegschaft der NABU-Naturschutzstation Münsterland auf Haus Heidhorn.
3. Mai 2018

Ministerin Christina Schulze Föcking besucht die NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.

Schulze Föcking: „Die Arbeit, die hier geleistet wird, gehört zu den unverzichtbaren Säulen der Naturschutzarbeit in Nordrhein-Westfalen“

Über die Arbeit der Naturschutzstation Münsterland e.V. informierte sich heute Naturschutzministerin Christina Schulze Föcking. Die Naturschutzstation widmet sich unter anderem mit einem Schwerpunktprojekt dem Feld- und Wiesenvogelschutz in der Agrarlandschaft und hier speziell dem Kiebitz.

 
Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Über die Arbeit der Naturschutzstation Münsterland e.V. informierte sich heute Naturschutzministerin Christina Schulze Föcking. Die Naturschutzstation widmet sich unter anderem mit einem Schwerpunktprojekt dem Feld- und Wiesenvogelschutz in der Agrarlandschaft und hier speziell dem Kiebitz. Ministerin Schulze Föcking: „Weniger Insekten, weniger Blütenpflanzen, weniger Vögel und am Ende weniger Vielfalt – um diese Negativkette zu durchbrechen, müssen wir zweigleisig fahren: wir werden eine solide Ursachenforschung betreiben und gleichzeitig Schutzmaßnahmen durchführen. Das passiert hier an der Naturschutzstation Münsterland gemeinsam mit Landwirten in vorbildlicher Weise.“
 
Die Bestände des Kiebitz sind in Münster zwischen 2003 und 2014 um rund 60 Prozent zurückgegangen. Aktuell brütet die zunehmend gefährdete, bodenbrütende Feld-Vogelart fast nur noch auf Ackerflächen. Um eine Kompatibilität zwischen landwirtschaftlicher Flächennutzung mit Feldvögeln wie dem Kiebitz zu erreichen, ist die NABU-Naturschutzstation Münsterland Projekt-Partner im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt.
 
Eine Ursache des Rückgangs bei Feldvögeln ist der Biomasse-Rückgang von Insekten. Insekten sind für die Jungenaufzucht von Kiebitz & Co essentiell.
 
Als erstes Bundesland startete Nordrhein-Westfalen 2017 eine Langzeitstudie zum Ausmaß des Insektenschwunds. Dazu führt das Landesumweltamt (LANUV) bis 2022 auf repräsentativ ausgewählten Probeflächen eine Biomassebestimmung von fliegenden, blütenbestäubenden Insekten wie z.B. Bienen, Hummeln und Schmetterlingen durch.
 
Schulze Föcking setzt sich zudem für den Aufbau eines Biodiversitätsforschungszentrums ein. Die Ministerin: „Mit dem bereits vorhandenen Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere und dem Sekretariat des Weltbiodiversitätsrats (IPBES) in Bonn bietet Nordrhein-Westfalen die idealen Standortvoraussetzungen für den Aufbau eines wissenschaftlichen ‚Monitoringzentrums für Biodiversität‘. Das Zentrum könnte künftig eine zentrale Rolle bei der Aufklärung von Biodiversitäts-Änderungen auf Landes- und Bundesebene übernehmen“.
 
Mehr zur Naturschutzstation Münsterland e.v.: http://www.nabu-naturschutzstation-muensterland.de/

Foto: Ministerin Schulze Föcking mit der Belegschaft der NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V. auf Haus Heidhorn.

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