Land fördert RegioCluster Agrobusiness

23. Januar 2009

Ministerin Christa Thoben: „Wir wollen den Niederrhein zur wettbewerbsfähigsten Gartenbauregion Europas entwickeln / Land fördert RegioCluster Agrobusiness

Mit insgesamt rund 436.000 Euro fördert das Wirtschaftsministerium das RegioCluster Agrobusiness am Niederrhein. Die Initiative Agrobusiness möchte die wirtschaftlichen Perspektiven und Absatzchancen der Unternehmen in der Agrobusiness-Region Niederrhein fördern.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilt mit:

Mit insgesamt rund 436.000 Euro fördert das Wirtschaftsministerium das RegioCluster Agrobusiness am Niederrhein. Wirtschaftsministerin Christa Thoben informierte sich heute (23. Januar 2009) über erste Ergebnisse dieses einmaligen Zusammenschlusses von Unternehmen, Kreisen, Kammern, Verbänden und Wirtschaftsförderungseinrichtungen. Die Initiative Agrobusiness möchte die wirtschaftlichen Perspektiven und Absatzchancen der Unternehmen in der Agrobusiness-Region Niederrhein fördern. Die Gesamtkosten der ersten beiden Teilprojekte belaufen sich auf rund 911.000 Euro.

Der Niederrhein gehört zu bedeutendsten Standorten der Agro­business/Food-Branche. Fast jeder dritte Gartenbaubetrieb in Nord­rhein-Westfalen findet sich hier, mehr als ein Fünftel (750 Hektar) der Gewächshausflächen in Deutschland (3.400 Hektar) sind am Nieder­rhein angesiedelt.

„Wir wollen den Niederrhein gemeinsam mit den Akteuren vor Ort bis zum Jahr 2018 zu einer der wettbewerbsfähigsten und innovativsten Gartenbauregionen Europas entwickeln. Die optimale Zusammenarbeit der Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette ist ein hervor­ragendes Beispiel für erfolgreiche Clusterpolitik in Nordrhein-Westfalen. Mit dem hier entwickelten Ansatz wird es gelingen, die Spitzenstellung des nieder-rheinischen Gartenbaus weiter auszubauen “, erklärte Wirt­schaftsministerin Christa Thoben heute in Straelen.

Das Projekt ist aus dem RegioCluster-Wettbewerb als einer der Gewinner hervorgegangen, Es umfasst insgesamt vier Teilprojekte, zwei davon fördert das Wirtschaftsministerium. Dazu gehören das Kern­projekt „Clustermanagement und Clustermarketing“ sowie das Teilprojekt „Masterplan Agropark“. Die beiden weiteren Teilprojekte sollen zu einem späteren Zeitpunkt durch das Ministerium für Umwelt, Natur, Landwirtschaft und Verbraucherschutz bewilligt werden, wenn die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen. Dabei geht es zum einen um die telematische Vernetzung zwischen Anbauplanung und Vermarktung und zum anderen um neues Ausgangsmaterial für Eriken (Sortenzüchtung).

Die Geschäftsführerin der Agrobusiness Niederrhein, Martina Reuber, erklärte anlässlich des Besuchs von Wirtschaftsministerin Christa Thoben: „Es ist uns bewusst, dass wir die komplette Wertschöpfungs­kette zum Gegenstand der Entwicklungen in unserem RegioCluster machen müssen. Wir werden uns mit allen relevanten Bereichen in den nächsten Wochen und Monaten beschäftigen.“

Dazu sollen die vorhandenen Kenntnisse und Ideen der Unternehmer am Niederrhein unter anderem in den Bereichen Produktionstechnik, Energieeffizienz, Züchtung bis hin zu Marken- und Imagebildung verknüpft und genutzt werden.

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