Größtes Solarkraftwerk Nordrhein-Westfalens in Troisdorf

21. Dezember 2009

Ministerin Christa Thoben weiht größtes Solarkraftwerk Nordrhein-Westfalens in Troisdorf ein: Klimaschutz und Wirtschaftskraft gehören zusammen

Die Landesregierung will den Marktanteil von Photovoltaik-Anlagen deutlich erhöhen. „Wir wollen die Energieregion Nordrhein-Westfalen als Solarstandort weiter stärken und Photovoltaik-Unternehmen aus unserem Bundesland im Wettbewerb wirkungsvoll unterstützen“, sagte Wirtschaftsministerin Thoben bei der Einweihung des größten Freiland-Solar­kraftwerkes in Nordrhein-Westfalen in Troisdorf.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilt mit:

Die Landesregierung will den Marktanteil von Photovoltaik-Anlagen in Nordrhein-Westfalen deutlich erhöhen. „Wir wollen die Energieregion Nordrhein-Westfalen als Solarstandort weiter stärken und Photovoltaik-Unternehmen aus unserem Bundesland im Wettbewerb wirkungsvoll unterstützen“, sagte Wirtschaftsministerin Christa Thoben heute (21. Dezember 2009) bei der Einweihung des größten Freiland-Solar­kraftwerkes in Nordrhein-Westfalen in Troisdorf.

Der Solarpark Oberlar, die größte freistehende Photovoltaikanlage im Land, speist seine Energie in das Troisdorfer Stromnetz ein. Die Anlage besitzt über 15.000 Solarmodule auf einer Fläche von 80.000 qm. Über drei Millionen Kilowattstunden Strom sollen hier jährlich erzeugt werden, das entspricht immerhin dem Strombedarf von etwa 1.000 Haushalten.

Die Anlage spart etwa 2.200 Tonnen Kohlendioxid im Jahr ein und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der Treibhaus­gasemissionen und zum Ausbau der Erneuerbaren Energien. Die Euskirchener Firma „F & S solar concept“ hat die Anlage geplant, errichtet und betreibt sie gemeinsam mit den Stadtwerken Troisdorf. Die Gesamtinvestitionen beliefen sich auf rund zwölf Millionen Euro. Langfristig wollen die Stadtwerke Troisdorf rund ein Drittel ihres Strombedarfs selbst erzeugen.

Ministerin Thoben: „Wirtschaftswachstum und Klimaschutz sind keine Gegensätze. Dies zeigt sich konkret bei der Anzahl der Beschäftigten im Bereich der regenerativen Energien in Nordrhein-Westfalen. Ende 2008 waren etwa 22.400 Personen in dieser Branche tätig, das entspricht einer Zunahme von rund sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Unter­nehmen haben im Jahr 2008 einen Umsatz von etwa 6,6 Milliarden Euro erwirtschaftet, was einem Wachstum von etwa 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Eine klare Botschaft: Ökologie und Ökonomie passen zusammen.“

Weitere Informationen: www.energieregion.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, Telefon 0211 837 2417.

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