Landespreis „Energieeffi­zientes Bauen für die Zukunft“ vergeben

16. Februar 2009

Ministerin Christa Thoben und Staatssekretär Kozlowski verleihen Landespreis „Energieeffi­zientes Bauen für die Zukunft“ / 12 Preisträger aus Wohnungsbau und Gewerbe ausgezeichnet

Wirtschaftsministerin Christa Thoben und Günter Kozlowski, Staatssek­retär im Bauministerium, haben zwölf Architekturbüros mit dem Landespreis für Architektur, Wohnungs- und Städtebau 2008 ausgezeichnet. Der Preis stand unter dem Thema „Energieeffizientes Bauen für die Zukunft“.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie und das Ministerium für Bauen und Verkehr teilen mit:

Wirtschaftsministerin Christa Thoben und Günter Kozlowski, Staatssek­retär im Bauministerium, haben am Montag (16. Februar 2009) zwölf Architekturbüros mit dem Landespreis für Architektur, Wohnungs- und Städtebau 2008 ausgezeichnet. Der Preis stand unter dem Thema „Energieeffizientes Bauen für die Zukunft“. Die prämierten Projekte rei­chen von einem mit Niedrigenergiestandard sanierten Denkmal in Wup­pertal über die neue Solarsiedlung am Medienhafen Düsseldorf bis zum Umbau des Verwaltungsbüros der Remscheider Entsorgungsbetriebe.

„Mit dem neuen Landespreis ist es gelungen, Energieeffizienz und gestalterisch besonders wertvolle Bauweise miteinander zu verbinden.

So entstehen ebenso ansprechende wie klimafreundliche Gebäudekon­zepte. Planer, Ingenieure und Architekten werden durch den Preis stär­ker noch als bisher zu einer energieeffizienten Bauweise motiviert“, sagte Ministerin Thoben.

„Energieeffizient zu bauen ist momentan das aktuellste und wichtigste Thema überhaupt. Noch immer erkennen zu wenige Bauherren und Baufachleute die Chancen, die in der energetischen Optimierung von bestehenden Gebäuden liegen. Wir müssen uns mit neuen Technolo­gien, Wärmedämmstoffen und neuen Fassadenaufbau-Produkten be­schäftigen“, betonte Staatssekretär Kozlowski.

Für den Präsidenten der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, Hartmut Miksch, belegen die ausgezeichneten Arbeiten das hohe Krea­tiv- und Innovationspotenzial, mit dem Architektinnen und Architekten den notwendigen energetischen Umbau des Gebäudebestandes ange­hen. „Etwa zwei Drittel unserer Wohnhäuser wurden vor 1980 errichtet und müssen energetisch verbessert werden. Dabei bietet sich auch die Gelegenheit, das Gebäude insgesamt zu modernisieren.“

Bei der Planung von Gebäuden fließt viel technischer Sachverstand ein, zum Beispiel in Gestalt von Schall- und Wärmeschutz. Peter Dübbert, Präsident der Ingenieurkammer Bau Nordrhein-Westfalen: „Nur die möglichst frühzeitige Einbeziehung von Fachingenieuren in den Pla­nungsprozess gewährleistet eine optimale technische Lösung und ver­meidet zugleich kostenträchtige Umplanungen.“

Der Landespreis für Architektur, Wohnungs- und Städtebau war erst­mals 2008 von den Ministerien für Bauen und Verkehr sowie für Wirt­schaft, Mittelstand und Energie in Kooperation mit der Architektenkam­mer Nordrhein-Westfalen und der Ingenieurkammer Bau ausgelobt wor­den. Eine Fachjury unter Vorsitz von Professor Manfred Hegger beur­teilte insgesamt 34 Objekte, darunter fünf Wohnbauten, drei Gewerbe-/ Bürogebäude und vier Wohnsiedlungen. Das Preisgeld in Höhe von ins­gesamt 60.000 Euro verteilt sich auf 5.000 Euro pro ausgezeichnetes Vorhaben.

Liste der Preisträger:

Ein- und Zweifamilienhäuser

Haus H,  Bonn-Lengsdorf; bk2a architektur Becker + Karzel GbR, Köln

Wohnhaus Atarodi/Brass  - Sanierung eines Einfamilienhauses, Bed­burg;

Gudrun Langmack Architektin, Erftstadt

Haus Koch – Sanierung eines Stadthauses der 20er Jahre, Köln; Paul und Johannes Hettlich GbR/Andreas Baumann, Köln

Mehrfamilienhäuser/Geschosswohnungsbau

Denkmal als Niedrigenergiegebäude, Wuppertal; Kaufmann und Schacht Architekten BDA, Wuppertal

B13 Mehrfamilienhaus, Neuss; Ingo Tintemann Architekt, Neuss

Wohn/Geschäftshäuser-Gewerbe-Büro

tri-Haus, Wohn- und Geschäftshaus, Arnsberg; Banz + Riecks Archi­tekten BDA, Bochum

Neubau LVM 7, Münster; Duk-Kyu Ryang Mag. Architekt in Zusammen­arbeit mit HPP Architekten Ingenieure, Düsseldorf

Umbau und Modernisierung der Remscheider Entsorgungsbetriebe, Remscheid; Architektur Contor Müller Schlüter, Wuppertal

Siedlungen/Reihenhäuser

Posemarré, Umnutzung eines ehemaligen Hallenbadgeländes Alt-Erk­rath; bk plan gmbH, Erkrath

Neubau einer Solarsiedlung am Medienhafen Düsseldorf; HGMB Archi­tekten GmbH+Co Kg., Düsseldorf

Südliche Furth, Neuss; Agirbas/Wienstroer, Neuss

Wohnbebauung Torfbruchstraße, Düsseldorf-Gerresheim; Prof. Schmitz Architekten GmbH, Köln

Eine Fotoausstellung mit Informationen zu den einzelnen Preisträgern ist am 16.2. in der K21 zu sehen und ist anschließend bis zum 25. März 2009 im „Haus der Architekten“ im Düsseldorfer Medienhafen der Öf­fentlichkeit zugänglich (Zollhof 1, 40221 Düsseldorf, Öffnungszeiten

Mo. - Do. 9.00 - 17.00 Uhr, Fr. 9.00 - 12.30 Uhr; Eintritt frei).

Eine Broschüre mit ausführlichen Informationen zu den prämierten Pro­jekten können Sie bestellen unter www.mbv.nrw.de/service (Bestell­nummer W 408).

 

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