950.000 Euro für Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur

11. November 2009

Ministerin Christa Thoben überreicht Förderbescheide über 950.000 Euro für den Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur an Emschergenossenschaft/Lippeverband

Mit Fördermitteln in Höhe von insgesamt 950.000 Euro für die Emschergenossenschaft/ Lippeverband soll jetzt in Nordrhein-Westfalen erstmals eine Wasserstofftankstelle auf einer Kläranlage errichtet und betrieben werden. Geplant ist, den auf dieser Kläranlage aus Faulgas erzeugten regenerativen Wasserstoff anschließend als Kraftstoff zu nutzen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilt mit:

Düsseldorf/Bottrop. Bei der Übergabe von zwei Fördermittelbescheiden in Höhe von insgesamt 950.000 Euro an die Emschergenossenschaft/ Lippeverband hat die nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerin Christa Thoben heute (11. November 2009) auf der Kläranlage in Bottrop die besondere Bedeutung des Energieträgers Wasserstoff im Zusammenhang mit der Klimaschutzstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen hervorgehoben. Erstmals soll jetzt in Nordrhein-Westfalen eine Wasserstofftankstelle auf einer Kläranlage errichtet und betrieben werden. Geplant ist, den auf dieser Kläranlage aus Faulgas erzeugten regenerativen Wasserstoff anschließend als Kraftstoff zu nutzen.

Ministerin Thoben: „Das Gesamtvorhaben ist Bestandteil des ‚NRW-Hydrogen HyWay’, der einen wichtigen Platz in der Energie- und Klimaschutzstrategie der Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat. Dieser ‚NRW-Hydrogen HyWay’ zieht sich geographisch an der bereits vorhandenen Wasserstoffpipeline im Rhein-Ruhr-Gebiet mit einer Gesamtlänge von rund 230 km entlang. Er vereinigt eine Vielzahl von geplanten und bereits in der Umsetzung befindlichen Projekten im Bereich der Brenn-stoffzellen- und Wasserstoffenergietechnik. Diese Projekte werden alle miteinander unter dem Dach des HyWays vernetzt.“ Die Fördermittel stammen aus dem NRW-EU Ziel 2-Programm. Betreut wird das gesamte Projekt vom Netzwerk Brennstoffzelle und Wasserstoff im Rahmen des Energiewirtschaftsclusters EnergieRegion.NRW.

Abschließend sagte Wirtschaftsministerin Thoben: „Die vielen bereits erzielten Erfolge auf dem Gebiet der Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie in Nordrhein-Westfalen und Deutschland wollen wir im Mai 2010 im Rahmen der 18. Weltwasserstoffkonferenz in Essen präsentieren. Dann können 2010 nicht nur die Gäste der Weltwasserstoffkonferenz, sondern auch die Besucher der Europäischen Kulturhauptstadt Essen Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie von aktuellen und zu-künftigen Experten aus, für und in NRW erleben.“

Die Emschergenossenschaft engagiert sich stark in der Etablierung einer Wasserstoffinfrastruktur auf Kläranlagen. Sie ist neben den Städten Bottrop, Herten, Gladbeck, Marl sowie der WiN Emscher-Lippe und der Wirtschaftsförderung Metropole Ruhr Gründungsmitglied des Vereins h2-netzwerk-ruhr. Ziel des Vereins ist es, die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie in der Region zu fördern.
Internet: www.energieregion.nrw.de und www.whec2010.com

Hinweis an die Redaktionen:
Ansprechpartner vor Ort bei der Übergabe auf der Kläranlage in Bottrop:
Dr. Frank Koch vom Cluster EnergieWirtschaft EnergieRegion.NRW.
Mobil-Telefon 0173 72 41 853.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, Telefon 0211 837 2417.

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