Bundesverdienstkreuz an Professor Walter Michaeli

4. Mai 2009

Ministerin Christa Thoben überreicht das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Professor Walter Michaeli, Aachen

Bundespräsident Horst Köhler hat auf Vorschlag von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers Professor Walter Michaeli mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilt mit:

Bundespräsident Horst Köhler hat auf Vorschlag von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers Professor Walter Michaeli mit dem Bundesverdienst-kreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Wirtschaftsministerin Christa Thoben überreichte heute, 4. Mai 2009, in Düsseldorf das Bundesverdienstkreuz an den Aachener Hochschullehrer. „Durch seine vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten unterstützt Professor Michaeli die Bundes- und Landesregierung bei ihren Bemühungen, die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu fördern und so Wohlstand und soziale Gerechtigkeit in unserem Land zu erhalten“, würdigte die Ministerin die Verdienste Michaelis.

Professor Walter Michaeli ist seit 1989 Inhaber des Lehrstuhls für Kunststoffverarbeitung an der RWTH Aachen. Michaeli hat neben den üblichen Lehrveranstaltungen ehrenamtlich weitere Ausbildungsmaß­nahmen initiiert, die sich mit aktuellen und praxisrelevanten Fragestel­lungen der Wissenschaft und Wirtschaft auseinandersetzen.

Darüber hinaus engagiert er sich für zahlreiche Einrichtungen und Insti­tutionen an der RWTH Aachen; so wurde er 1988 zum Geschäftsführer der „Vereinigung zur Förderung des Instituts für Kunststoffverarbeitung in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen e.V.“ ernannt. Zudem ist er Vorsitzender des Prüfungsausschusses der Fakultät für Maschi­nenwesen an der RWTH Aachen, Mitglied des Staatlichen Prüfungs­amtes für Erste Staatsprüfungen für Lehrämter an Schulen an der RWTH Aachen, Mitglied des Werkstoff-Forums an der RWTH Aachen, Mitglied des Forums Informatik an der RWTH Aachen und des Wissen­schaftlichen Beirates der Flugwissenschaftlichen Vereinigung an der RWTH Aachen.

Für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet seiner beruflichen For­schung wurde er im Jahre 1976 mit der Borchers-Medaille der RWTH Aachen und im Jahre 2002 gemeinsam mit A. Brunswick und T. Jüntgen für die Erfindung der Wasserinjektionstechnik – eines Verfahrens zum Spritzgießen von Hohlkörpern aus Thermoplasten – mit dem Otto von Guericke-Preis der „Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsver­einigungen Otto von Guericke e.V.“ (AiF) ausgezeichnet.

Seit 1988 ist Professor Michaeli als ehrenamtlicher Gutachter für die Beurteilung von Anträgen bei dem „Programm zur Förderung der Indus­triellen Gemeinschaftsforschung“ (IGF) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie tätig. Er setzt sich im Rahmen dieser Tätig­keit für den Zugang kleiner und mittlerer Unternehmen zu praxisnahen Forschungsergebnissein ein. Des Weiteren wurde er aufgrund seiner international anerkannten herausragenden Leistungen als Wissen­schaftler im Jahre 1994 als ordentliches Mitglied der Technikwissen­schaftlichen Klasse der „Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaft“ gewählt. Von 1997 bis zum Jahr 2006 gehörte er der Jury des Deutschen Zukunftspreises an, der vom Bundespräsidenten verlie­hen wird. Von 2002 bis zum Jahr 2006 war er ehrenamtlicher Vorsitzen­der der Jury. Sein persönlicher Einsatz bei dem Auswahlverfahren und den Vorbereitungen der Preisvergabe ging über das übliche Maß weit hinaus. Außerdem ist es seinem kompromisslosen Qualitätsanspruch und seinem beharrlichen Prüfungsaufwand zu verdanken, dass der Preis in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich an Bedeutung gewon­nen hat.

Seit Anfang 2004 ist Walter Michaeli ehrenamtlicher Vorsitzender der „Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF)“. Im Rahmen dieser Tätigkeit setzt er sich für den branchenübergreifenden Erfahrungsaustausch und die Koordinierung auf dem Gebiet der indus­triellen Forschung zu Gunsten kleinerer und mittlerer Unternehmen ein. Auch werden unter seinem Vorsitz Vorschläge zur Sicherung der Qualität der Forschung zur Förderung des Wissenschafts- und Techno­logietransfers erarbeitet. Seit 1988 gehört er dem Wissenschaftlichen Rat der Arbeitsgemeinschaft an und leitet die Gutachtergruppe Werkstoffe.

Weiter ist Professor Michaeli Fachgutachter bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie Mitglied im Fachkollegiat Produktions­technik. Durch diese Tätigkeit trägt er zur Sicherung höchster Qualität in der wissenschaftlichen Praxis bei.

Zahlreiche weitere Ehrenämter und Mitgliedschaften runden sein Enga­gement ab, so der Vorstandsvorsitz des Bereichs Werkstofftechnik des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) sowie seine Mitgliedschaft im Kon­vent der Technikwissenschaften der Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften e.V.

Auf Nachfrage senden wir Ihnen gerne ein Foto der Veranstaltung zu. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Andreas Kersting, Tel.: 0211/837-2654. Der Abdruck ist honorarfrei.

 

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