Mögliche Mehr­wertsteuersenkung in der Gastronomie an den Endverbraucher weitergeben

23. August 2009

Ministerin Christa Thoben: Mögliche Mehr­wertsteuersenkung in der Gastronomie an den Endverbraucher weitergeben / Keine Bevorzugung von Take-away-Produkten

Wirtschaftsministerin Christa Thoben hat dem Hotel- und Gaststätten­gewerbe in Nordrhein-Westfalen eine freiwillige Vereinbarung zu der angestrebten Senkung der Mehrwertsteuersätze in der Gastronomie vorgeschlagen: „Sollte es zu neuen, niedrigeren Mehrwertsteuersätzen in der Gastronomie kommen, muss von Anfang an sichergestellt sein, dass diese Vorteile 1:1 an den Endverbraucher weitergegeben werden. Denn nur dann können die Hoteliers und Gastwirte mehr Gäste und damit mehr Umsatz erwarten“, erklärte die Wirtschaftsministerin.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilt mit:

Wirtschaftsministerin Christa Thoben hat dem Hotel- und Gaststätten­gewerbe in Nordrhein-Westfalen eine freiwillige Vereinbarung zu der angestrebten Senkung der Mehrwertsteuersätze in der Gastronomie vorgeschlagen: „Sollte es zu neuen, niedrigeren Mehrwertsteuersätzen in der Gastronomie kommen, muss von Anfang an sichergestellt sein, dass diese Vorteile 1:1 an den Endverbraucher weitergegeben werden. Denn nur dann können die Hoteliers und Gastwirte mehr Gäste und damit mehr Umsatz erwarten“, erklärte die Wirtschaftsministerin heute, 23. August 2009, in Düsseldorf.

Derzeit wird die gepflegte Gastronomie steuerlich anders behandelt als die sogenannten Take-away-Produkte: Eine Pizza, die der Gast im Restaurant verzehrt, wird mit dem vollen Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent belastet. Lässt sich der Kunde die Pizza einpacken, um sie mit nach Hause zu nehmen, wird ein Mehrwertsteuersatz von nur sieben Prozent fällig.

Die Wirtschaftsministerin hatte angekündigt, unmittelbar nach der Bundestagswahl mit allen Beteiligten über das Thema Gastronomie und Mehrwertsteuer reden zu wollen: „Auf diesem Gebiet gibt es eine Reihe von Verzerrungen, deren Sinnhaftigkeit hinterfragt werden kann.“ Dringend erforderlich seien Lösungen, die die Gastronomie und den Tourismusstandort Nordrhein-Westfalen im härter werdenden inter­nationalen Wettbewerb stärken. „Mir geht es dabei auch um eine Ver­besserung der Genuss- und Esskultur in unserem Lande“, so noch ein­mal die Wirtschaftsministerin.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, Telefon: 0211/837 2417.

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