Existenzgründer erhalten qualifizierte und kostenlose Beratung in jeder Region des Landes

19. April 2009

Ministerin Christa Thoben: Bundesweit ein­maliges Angebot – Existenzgründer erhalten qualifizierte und kostenlose Beratung in jeder Region des Landes / STARTERCENTER NRW jetzt flächendeckend in ganz Nordrhein-Westfalen

Fast drei Jahre nach der Eröffnung der ersten STARTER-CENTER NRW in Essen, Oberhausen und Mülheim an der Ruhr am 13. Juli 2006 sind inzwischen über 80 dieser zentralen Anlaufstellen für Gründer in Nordrhein-Westfalen zertifiziert worden. „Damit ist unser wichtigstes Anliegen, flächendeckend eine neue Entwicklungsstufe in der Gründungsberatung zu entwickeln, erreicht“, sagte Wirtschaftsministerin Christa Thoben.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilt mit:

Fast drei Jahre nach der Eröffnung der ersten STARTER-CENTER NRW in Essen, Oberhausen und Mülheim an der Ruhr am 13. Juli 2006 sind inzwischen über 80 dieser zentralen Anlaufstellen für Gründer in Nordrhein-Westfalen zertifiziert worden.

„Damit ist unser wichtigstes Anliegen, flächendeckend eine neue Ent­wicklungsstufe in der Gründungsberatung zu entwickeln, erreicht. Die STARTERCENTER NRW sind für uns ein zentraler Baustein für eine Kultur der Selbstständigkeit, denn sie helfen Gründungstalente zu ent­wickeln, sie Schritt für Schritt aufzubauen und schließlich an den Start zu bringen“, sagte Wirtschaftsministerin Christa Thoben. Nordrhein-Westfalen hält damit ein Beratungsangebot für Gründerinnen und Grün­der vor, das unter den Bundesländern einmalig ist. Das Recht, den Titel STARTERCENTER NRW zu führen, hängt von einer erfolgreichen Zer­tifizierung ab, die über 33 Leistungskriterien eine hochwertige Gründungsberatung im ganzen Land sicherstellt.

Im vergangenen Jahr haben knapp 90.000 Menschen in Nordrhein-Westfalen den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und das vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden Wirtschafts- und Finanzkrise. „Ich werte das auch als einen Vertrauensbeweis in die qualitativ anspruchs­volle Gründungsberatung im ganzen Land“, so die Wirtschaftsministerin. Denn die Erfahrung zeigt: Gut beratene Gründungen sind stabiler, weisen mehr Wachstum auf und schaffen mehr Arbeitsplätze. Die Ausfallquote liegt hier unter 20 Prozent, während sie bei schlecht vorbe­reiteten Gründungen bei rund 50 Prozent liegt.

Dafür arbeiten Kammern und Wirtschaftsförderungen zum Vorteil der Gründer in einer Anlaufstelle zusammen. In den STARTERCENTER NRW geht die betriebswirtschaftliche Gründungsberatung Hand in Hand mit einer  Beratung zu den erforderlichen Gründungsformalitäten. Damit können frühzeitig Fehlplanungen und kostenintensive Fehlinvestitionen vermieden werden. Zudem wird durch den Formularserver NRW, der in diesem Jahr in allen STARTERCENTER NRW eingeführt wird, unter fachkundiger Anleitung ein erheblicher Teil des „Papierkriegs“ deutlich reduziert. Erste Erfahrungen zeigen, dass rund 80 Prozent der Gründer mit Unterstützung der STARTERCENTER NRW die meisten Antrags- und Meldefristen in einem Rutsch abarbeiten können. Gegenwärtig wird ein E-Government für Gründungen aufgebaut, in dem der Formular­server elekt-ronisch mit allen beteiligten Behörden vernetzt wird. Ab Frühjahr wird mit der Umsetzung in ganz Nordrhein-Westfalen begon­nen.

Nach der flächendeckenden Einführung von zentralen Anlaufstellen für Gründer geht es nun darum, die Dienstleistungen der STARTERCENTER NRW stärker zu kommunizieren und die Qualität der Gründerberatung zu sichern und zu steigern.

Mit der im Herbst gestarteten Kampagne für mehr Gründer- und Unter­nehmergeist „Wir machen Gründer groß – die STARTERCENTER NRW“ sollen noch mehr Menschen für das Thema Selbstständigkeit interessiert werden. Zukünftig ist das Ziel, weitere Gründungspotenziale aufzuschlie-ßen und in allen Regionen Gründervorbilder zu finden, zum Beispiel bei Menschen mit Zuwanderungsgeschichte.

Speziell für diese Zielgruppe gibt es ein neues Kampagnemotiv, die Augenoptikermeisterin Gülcan Urul aus der Dortmunder Nordstadt, eine Selbstständige mit türkischer Abstammung. Frau Urul führt dort seit 2003 ihren eigenen Betrieb, die „Brillenwelt“. Für ihr Engagement zur Stärkung der Potenziale aus Zuwandererfamilien hat die engagierte Selbstständige bei der Verleihung des interkulturellen Wirtschaftspreises einen Sonderpreis erhalten. Die Kammern und die Wirtschaftsförderung der Stadt Dortmund haben sich dafür entschieden, die STARTERCENTER in ihrer Region mit dem Gründermotiv von Frau Urul bewerben zu wollen. Wirtschaftministerin Christa Thoben: „Ich bin sicher, dass die Stärke der Kampagne in ihrer Regionalisierung liegt, denn gerade durch Gründervorbilder aus der Region für die Region – wie Frau Urul – wird ihre Wirkung vervielfacht. Sie geben den örtlichen STARTERCENTER NRW ihr unverwechselbares Gesicht.“

Internet: www.startercenter.nrw.de

 

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.