Hydrogen Energy Conference in Essen

28. Januar 2010

Ministerin Christa Thoben: „Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie aus der Energieregion Nordrhein-Westfalen wird weltweit eingesetzt“ / Weltwasserstoffkonferenz vom 16. - 21. Mai in Essen

Die 18. Weltwasserstoffkonferenz (World Hydrogen Energy Conference / WHEC 2010) findet vom 16. bis 21. Mai 2010 in der Messe Essen statt. „Nordrhein-Westfalen hat jetzt schon eine führende Position in der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Die Landesregierung unterstützt eine Vielzahl an Forschungs-, Entwicklung- und Demonstrationsprojekten der Industrie und der Wissenschaft", sagte Ministerin Thoben.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilt mit:

Die 18. Weltwasserstoffkonferenz (World Hydrogen Energy Conference / WHEC 2010) findet vom 16. bis 21. Mai 2010 in der Messe Essen statt. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Konferenz, die zum Ziel hat, den Energieträger Wasserstoff auf dem Weg zu einer nachhaltigen klimafreundlichen Energiewirtschaft deutlich weiter zu entwickeln. Zu der Tagung von Spitzenwissenschaftlern aus aller Welt mit Messe und Begleitveranstaltungen werden rund 1500 Teilnehmer aus dem In- und  Ausland erwartet. Sie ist auch Bestandteil des Programms der europäischen Kulturhauptstadt RUHR 2010. Die Organisation der WHEC 2010 hat die EnergieAgentur.NRW übernommen.

Wirtschaftsministerin Christa Thoben erläuterte heute (28. Januar 2010) in Düsseldorf die Zielsetzungen des Landes für die Konferenz: „Nordrhein-Westfalen hat jetzt schon eine führende Position in der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Die Landesregierung unterstützt eine Vielzahl an Forschungs-, Entwicklung- und Demonstrationsprojekten der Industrie und der Wissenschaft. So wurden bisher rund 90 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 165 Mio. Euro durch das Land und die Europäische Union mit 100 Mio. Euro gefördert.“

Mit dem Leitprojekt  „NRW Hydrogen HyWay“ werden die Aktivitäten im Land nochmals intensiviert, so die Ministerin. Der „HyWay“ erstrecke sich vom Aachener Raum über Köln entlang der Wasserstoffpipeline bis ins Rhein-Ruhr-Gebiet und weiter ins Münsterland. Er vereinige eine Vielzahl von geplanten und bereits in der Umsetzung befindlichen Projekten im Bereich der Brennstoffzellen- und Wasserstoffenergietechnik. Das Land Nordrhein-Westfalen und die EU stellten dafür weitere 60 Mio. Euro zur Verfügung.

Ministerin Thoben: „Wir sehen in der Brennstoffzelle das Potenzial, ein Exportschlager „Made in Nordrhein-Westfalen“ zu werden. Von einzelnen Komponenten bis zu gesamten Anlagen wird diese Technik in der EnergieRegion Nr. 1 entwickelt, produziert und weltweit eingesetzt.“

Dr. Frank-Michael Baumann, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW und Manager des EnergieWirtschaft-Clusters „EnergieRegion.NRW“ ergänzte: „Eine besondere Rolle beim Aufbau der Energietechnologiekompetenz im Land spielt seit zehn Jahren das Netzwerk Brennstoffzelle und Wasserstoff innerhalb der EnergieRegion.NRW. Dem Netzwerk gehören mittlerweile 360 Mitglieder aus Nordrhein-Westfalen, den anderen Bundesländern sowie aus dem Ausland an. Es ist damit das größte Netzwerk mit dieser Thematik in Europa. Es ist zugleich ein wichtiger Standortfaktor, wie die Ansiedlung von mehreren ausländischen Brennstoffzellenunternehmen in Nordrhein-Westfalen belegt.“

Ziel des Netzwerkes ist die Etablierung eines neuen Wirtschaftszweiges durch die gezielte Unterstützung der technischen Entwicklung und Markt-vorbereitung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik einschließlich der dazu erforderlichen Systemkomponenten. Begleitet durch eine zielgerichtete Forschung und Entwicklung sowie den nachhaltigen Aufbau einer geeigneten Wasserstoffinfrastruktur sollen schrittweise auch die Massenmärkte im mobilen und stationären Bereich erschlossen werden.

Erster Tag soll markante Signale setzen

Wasserstoff als Energieträger ist insbesondere für eine mobile Zukunft unverzichtbar. „Er passt ideal in die aktuelle Diskussion um Elektromobilität und erneuerbare Energien“, so Prof. Dr.-Ing. Detlef Stolten vom Forschungsinstitut Jülich, der als Chairman der 18. Weltwasserstoffkonferenz WHEC 2010 fungiert. „Vor allem der erste WHEC-Konferenztag am 17. Mai 2010 soll markante Signale setzen, da wir dann die Politik sowie wichtige Vertreter aus Wirtschaft und Industrie in unser Bemühen als Forscher und Entwickler um ein besseres Verständnis für die Wasserstoffwelt einbinden wollen.“ Die WHEC 2010 hat das wichtige Ziel, über bereits angedachte, aber auch über innovative zukünftige Wege für den Wasserstoff zu informieren.

Informationen auch für die interessierte Allgemeinheit

Die WHEC 2010 stößt aufgrund ihrer hochkarätigen Besetzung und strategisch-technischen Ausrichtung auch auf großes Interesse im Ausland, was an den zahlreichen Anmeldungen von Postern und Vorträgen sowie den angekündigten Präsentationen von Ländern und Industrieausstellern deutlich wird.

„Die WHEC 2010 wird aber auch den allgemein Interessierten Einblicke in die Energiezukunft mit Wasserstoff-Anwendungen ermöglichen“, so Prof. Stolten. Begleitet wird die umfassende Konferenz, die in englischer Sprache stattfindet, von einer internationalen Fachmesse mit den neuesten Entwicklungen der Wasserstoff-Branche sowie Exkursionen zu Brennstoffzellenstandorten in Nordrhein-Westfalen. Weitere geplante Programmpunkte sind ein Bürgertag am Sonntag, dem 16. Mai, ein Schüler- und Lehrertag am 17. Mai und ein Studententag am 18. Mai. Den Besuchern wird zudem Gelegenheit geboten, mit Brennstoffzellen-Autos Probe zu fahren oder mit einem Brennstoffzellen-Schiff auf dem Baldeney-See die geräuschlose und emissionsfreie Antriebstechnik zu erleben. Zusätzlich bietet die Gastgeberstadt Essen als europäische Kulturhauptstadt RUHR.2010 ein umfangreiches Rahmenprogramm an.

Internet: www.energieregion.nrw.de und www.whec2010.com

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, Telefon 0211 837 2417.

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