Ministerin Barbara Steffens: Organspende ist richtig und lebenswichtig

4. Juni 2011

Ministerin Barbara Steffens: Organspende ist richtig und lebenswichtig

Tausende Menschen in Deutschland hoffen tagtäglich auf den erlösenden Anruf, dass für sie ein passendes Spenderorgan zur Verfügung steht. Allein in Nordrhein-Westfalen warten rund 3.800 Menschen auf diese Nachricht, bundesweit sind es rund 12.000.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Tausende Menschen in Deutschland hoffen tagtäglich auf den erlösenden Anruf, dass für sie ein passendes Spenderorgan zur Verfügung steht. Allein in Nordrhein-Westfalen warten rund 3.800 Menschen auf diese Nachricht, bundesweit sind es rund 12.000.

Seit fast 30 Jahren ist der erste Samstag im Juni der Organspende gewidmet. Der diesjährige Tag der Organspende am heutigen Samstag (4. Juni 2011) steht unter dem Motto „Richtig. Wichtig. Lebenswichtig!“. Bundesweit informieren Selbsthilfeverbände, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die Deutsche Stiftung Organtransplantation, Gesundheitsämter, Ministerien oder kirchliche Einrichtungen über das Thema Organspende. Gesundheitsministerin Barbara Steffens erklärte dazu: „Die Entscheidung für eine Organspende ist nicht nur richtig und wichtig - sie ist für die Frauen, Männer und Kinder, die auf der Warteliste stehen, lebenswichtig.“

Laut einer aktuellen Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sind zwar etwa zwei Drittel der Menschen in Deutschland bereit, nach ihrem Tod Organe zu spenden, aber nur 25 Prozent besitzen einen Organspendeausweis.

Um mehr Menschen zu motivieren, einen Organspenderausweis auszufüllen, hat das Gesundheitsministerium vor rund anderthalb Jahren gemeinsam mit dem Landessportbund die Organspendekampagne „Traumpass“ ins Leben gerufen. Zielgruppe dieser Kampagne sind die rund fünf Millionen Mitglieder der mehr als 20.000 Sportvereine in Nordrhein-Westfalen. Die Traumpass-Initiative richtet sich auch vor allem deshalb an Sportlerinnen und Sportler, weil der Teamgedanke im Sport großgeschrieben wird. Gerade Sportlerinnen und Sportler wissen, wie wichtig es ist, anderen tatkräftig zur Seite zu stehen. Dieser Gedanke der Solidarität spielt auch für die Organspende eine große Rolle. Auf der Internetseite www.traumpass.info können sich nicht nur sportliche Menschen über das Thema informieren und Organspendeausweise bestellen.

Zur aktuellen Diskussion um die Widerspruchslösung regte die Ministerin Folgendes an: „Für eine Widerspruchsregelung gibt es aus meiner Sicht keine ausreichende Akzeptanz in der Bevölkerung. Für mich gehört zum Selbstbestimmungsrecht des Menschen, nicht ungefragt zum Organspender bzw. zur Organspenderin zu werden. Um die Zahlen der Spenden zu erhöhen, sollte sich jeder, nachdem er zuvor umfassend informiert worden ist, erklären müssen. Ob dies zukünftig über ein Register, die Krankenversicherungskarte oder den Personalausweis erfasst werden kann, muss man klären. Selbstverständlich muss auch jeder das Recht haben, seine Meinung zu ändern und damit seine Entscheidung wieder zu korrigieren.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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