Aktiv gegen die Gefahren des Schlaganfalls

2. Mai 2011

Ministerin Barbara Steffens: Aktiv gegen die Gefahren des Schlaganfalls

Bei der Auftaktveranstaltung der Informationskampagne „Ruhrgebiet gegen den Schlaganfall“, deren Schirmherrin Minister­präsidentin Kraft ist, verwies Gesundheitsministerin Steffens in ihrem Grußwort darauf, dass die Aufklärung der Bevölkerung über die Vorbeugung und die Behandlung des Schlaganfalls ein wich­tiger Schritt für mehr Selbstbestimmung ist.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Bei der heutigen Auftaktveranstaltung der Informationskampagne „Ruhrgebiet gegen den Schlaganfall“, deren Schirmherrin Minister­präsidentin Hannelore Kraft ist, verwies Gesundheitsministerin Barbara Steffens in ihrem Grußwort darauf, dass die Aufklärung der Bevölkerung über die Vorbeugung und die Behandlung des Schlaganfalls ein wich­tiger Schritt für mehr Selbstbestimmung ist. So erklärte die Ministerin: „Gut informierte Bürgerinnen und Bürger sind kompetent, um aktiv und selbstbestimmt zu mehr Prävention und – nach Eintreten einer Erkran­kung – zu einem positiveren Verlauf ihrer Krankheit beitragen können.“

In Nordrhein-Westfalen gehört der Schlaganfall mit über 40.000 statio­när versorgten Fällen zu den häufigsten Erkrankungen. „Die medi­zinische Infrastruktur im Allgemeinen ist in Nordrhein-Westfalen gut aufgestellt. Eine Besonderheit sind die stroke units, die mit einem multi­disziplinären, auf die Schlaganfallbehandlung spezialisierten Team zur frühzeitigen Versorgung von Schlaganfall-Patientinnen und -Patienten rund um die Uhr bereit stehen,“ so die Ministerin weiter.

Gute Infrastruktur ist das Eine. Besonders wichtig ist es aber, die Zahl der Schlaganfälle zu vermindern. Deshalb begrüßt die Ministerin die Initiative des Netzwerks „Schlaganfall im Ruhrgebiet“ die Menschen im Ruhrgebiet für das Thema durch die Kampagne „Ruhrgebiet gegen den Schlaganfall“ zu sensibilisieren.

„Gehen Sie sorgfältig mit Ihrer Gesundheit um. Wie bei anderen Erkran­kungen auch ist es wichtig, Risikofaktoren wie Rauchen, Alkohol und Fehlernährung bei Übergewicht zu minimieren. Nutzen Sie die Anre­gungen der Aufklärungskampagne und  informieren Sie sich umfassend zum Thema Schlaganfall. Denn die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten, die einen Schlaganfall überlebt haben, ist häufig nachhaltig eingeschränkt. Beugen Sie aktiv vor,“ appelliert die Ministerin an die Bevölkerung des Ruhrgebiets.

Wichtig ist ferner, die Symptome eines Schlaganfalls richtig zu deuten und möglichst frühzeitig die richtige Versorgung in einer stroke unit zu erhalten. Je früher die Behandlung einsetzt, umso besser können Folgeschäden oder eine bleibende Behinderung vermieden werden.

„Deshalb sollten alle Bürgerinnen und Bürger die Zeichen eines akuten Schlaganfalls kennen und den Notruf alarmieren“, so Ministerin Steffens.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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