Initiative: Förderung des Schulwanderns

30. April 2010

Ministerin Barbara Sommer und Minister Eckhard Uhlenberg wollen gemeinsam mit den nordrhein-westfälischen Wanderverbänden das naturnahe Schulwandern fördern

Schuministerium, Umweltministerium, Gebirgs- und Wandervereine sowie die Natur- und Umweltschutz-Akademie haben eine Initiative zur gemeinsamen Förderung des Schulwanderns gegründet. Sie steht unter dem Motto: Natur in Bewegung - Bewegung in der Natur.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung und das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilen mit:

Schulministerin Barbara Sommer, Umweltminister Eckhard Uhlenberg, Aloys Steppuhn, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Gebirgs- und Wandervereine in Nordrhein-Westfalen, sowie Adalbert Niemeyer-Lüllwitz, Leiter der Natur- und Umweltschutz-Akademie des Landes, haben heute in Düsseldorf eine Initiative zur gemeinsamen Förderung des Schulwanderns gegründet.

Unterzeichnet wurde eine Erklärung unter dem Motto „Natur in Bewegung – Bewegung in der Natur“. Im Laufe des Jahres soll ein Arbeitsprogramm erstellt werden. Die Natur- und Umweltschutz-Akade­mie des Landes übernimmt die Koordination. Einbezogen werden auch weitere Partner wie beispielsweise der Deutsche Wanderverband, die Deutsche Wanderjugend, Naturschutzorganisationen, Biologische Stationen, Naturparks, Schullandheime, Jugendherbergen, Jugend­waldheime und Stiftungen.

Schulministerin Barbara Sommer: „Schulwandern ist Unterricht am anderen Lernort. Kinder und Jugendliche erhalten so Gelegenheit, Natur unmittelbar zu erleben, sich in der Natur zu orientieren und den Wert der Natur aus eigener Anschauung schätzen zu lernen. Dazu sind oft keine weiten Fahrten nötig. Wunderschöne Plätze und Wege in der Natur lassen sich häufig nicht weit von der eigenen Schule entdecken.“

Umweltminister Eckhard Uhlenberg: „Ich unterstütze diese Initiative, da das Naturerleben auf solchen Wanderungen wesentlich dazu beitragen kann, dass sich die Kinder und Jugendlichen bewusst für die Bewah­rung und die nachhaltige Nutzung der Natur einsetzen. Denn nur was man kennt und schätzen gelernt hat, ist man auch bereit zu schützen. Außerdem stellt die Unterzeichnung der Erklärung einen weiteren Bau­stein zur Umsetzung der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwick­lung 2005-2014“ in Nordrhein-Westfalen dar.“

Aloys Steppuhn, Landrat a.D., teilte für die Arbeitsgemeinschaft der Gebirgs- und Wandervereine in Nordrhein-Westfalen mit: „Die Wander­vereine in Nordrhein-Westfalen haben unter ihren etwa 95.000 Mit­gliedern eine Vielzahl von engagierten und geschulten Fachreferenten für Wege sowie ausgebildete Wanderführer, die gerne mit Schulen zu­sammenarbeiten. Gerne öffnen wir unsere Wanderheime, Jugend­einrichtungen und Jugendbildungsstätten, die Wanderakademie des Sauerländischen Gebirgsvereins und die Deutsche Wanderakademie für die Schulen. Das Schulwandern eröffnet auch neue Möglichkeiten als generationenübergreifendes Projekt und bietet Anregungen für Natur­erlebnisse im Familien- und Freundeskreis.“

Adalbert Niemeyer-Lüllwitz, Leiter der Natur- und Umweltschutz-Akademie des Landes: „Die Natur- und Umweltschutz-Akademie arbeitet mit den Wanderverbänden bereits im Rahmen gemeinsamer Veranstaltungen zu Themen wie Naturerleben und Gesundheit sowie bei den Zertifikatslehrgängen „Natur- und Landschaftsführer“ zusam­men. Ein wichtiges Instrument ist die Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“, die die NUA im Auftrag von Schul- und Umweltministerium koordiniert. Inzwischen beteiligen sich über 500 Schulen und 230 außerschulische Partner.“

Bilder von der gemeinsamen Unterzeichnung finden Sie zum Download unter http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Presse/Fotos_zum_Downloaden/BilderVeranstaltungen/Schulwandern/index.html.

Weitere Informationen: www.nua.nrw.de  bzw. www.schule-der-zukunft.nrw.de  und www.wanderverband.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867-3505 oder -3506 oder an die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Tel.: 0211 4566-294 oder -295.

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