Gesprächskreis über die Zukunft der sonderpädagogischen Förderung

9. Dezember 2009

Ministerin Barbara Sommer lädt zu Gesprächskreis über Zukunft der sonderpädagogischen Förderung ein

Schulministerin Barbara Sommer hat Vertreter aller Fraktionen des Düsseldorfer Landtags zu regelmäßigen Gesprächen über die Weiterentwicklung der sonderpädagogischen Förderung eingeladen.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Schulministerin Barbara Sommer hat heute Vertreter aller Fraktionen des Düsseldorfer Landtags zu regelmäßigen Gesprächen über die Weiterentwicklung der sonderpädagogischen Förderung eingeladen. Gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden, Ersatzschulträgern, Sozialversicherungs- und Sozialhilfeträgern, Kirchen, Eltern- und Lehrerorganisationen, Wissenschaftlern und weiteren gesellschaftlichen Kräften will sie dabei Anfang des kommenden Jahres erörtern, welche Konsequenzen sich aus der UN-Behindertenrechtskonvention für die schulische Förderung ergeben.

Die UN-Behindertenrechtskonvention, die seit März dieses Jahres geltendes Bundesrecht ist, definiert in Artikel 24 Anforderungen an die Vertragsstaaten zum Bereich „Bildung“. Darin wird u. a. gefordert, „dass Menschen mit Behinderungen nicht aufgrund von Behinderung vom allgemeinen Bildungssystem ausgeschlossen werden“.

Ministerin Sommer bekräftigte ihr Ziel, das gemeinsame Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf deutlich auszuweiten. Bereits am 28. Oktober 2009 hatte sie angekündigt, dass es daher ihr Ziel sei, in Nordrhein-Westfalen ein grundsätzliches Wahlrecht von Eltern auf den schulischen Förderort einzuführen – also Förderschule oder allgemeine Schule in zumutbarer Entfernung.

Ministerin Sommer: „Der notwendige Mentalitätswechsel erfordert aber einen Prozess von mehreren Jahren. Mit der Pilotphase der Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung erhoffen wir uns allerdings schon sehr bald Impulse für die Schulentwicklung insgesamt.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867 3505 oder -3506.

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