Diskussion über die Zukunft der sonder­pädagogischen Förderung

25. Januar 2010

Ministerin Barbara Sommer diskutiert mit Fachleuten, Betroffenen und Mitgliedern aller Fraktionen über die Zukunft der sonder­pädagogischen Förderung

Schulministerin Barbara Sommer hat Vertreter aller Fraktionen des Düsseldorfer Landtags zu einem Gespräch über die Weiterentwick­lung der sonderpädagogischen Förderung empfangen. Barbara Sommer: „Mir geht es mit dieser Auftakt­veranstaltung darum, einen Austausch von Positionen zu ermöglichen und den gesellschaftlichen Diskurs über die Weiterentwicklung der son­derpädagogischen Förderung auf eine breitere Grundlage zu stellen.“

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Schulministerin Barbara Sommer hat heute Vertreter aller Fraktionen des Düsseldorfer Landtags zu einem Gespräch über die Weiterentwick­lung der sonderpädagogischen Förderung empfangen. Gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden, Ersatzschulträgern, Sozialversi­cherungs- und Sozialhilfeträgern, Kirchen, Eltern- und Lehrerorganisati­onen, Wissenschaftlern und weiteren gesellschaftlichen Kräften disku­tierten die Teilnehmer in einer Arbeitssitzung im Schulministerium in einzelnen Gruppen. Barbara Sommer: „Mir geht es mit dieser Auftakt­veranstaltung darum, einen Austausch von Positionen zu ermöglichen und den gesellschaftlichen Diskurs über die Weiterentwicklung der son­derpädagogischen Förderung auf eine breitere Grundlage zu stellen.“

Die UN-Behindertenrechtskonvention, die seit März 2009 geltendes Bundesrecht ist, definiert in Artikel 24 Anforderungen an die Vertrags­staaten zum Bereich „Bildung“. Darin wird unter anderem gefordert, „dass Menschen mit Behinderungen nicht aufgrund von Behinderung vom allgemeinen Bildungssystem ausgeschlossen werden“.

Ministerin Barbara Sommer bekräftigte ihre Absicht, das gemeinsame Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne sonderpädagogi­schen Förderbedarf deutlich auszuweiten. Bereits am 28. Oktober 2009 hatte sie angekündigt, dass es ihr Ziel sei, in Nordrhein-Westfalen ein grundsätzliches Wahlrecht von Eltern auf den schulischen Förderort einzuführen – also Förderschule oder allgemeine Schule in zumutbarer Entfernung.

Im vergangenen Schuljahr 2008/09 besuchten knapp 15 Prozent (14,6 Prozent) der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf statt einer Förderschule eine allgemeine Schule. Damit ist die Integrationsquote gegenüber dem Schuljahr 2004/2005 (10,7 Prozent) um rund vier Pro­zentpunkte gestiegen. Entsprechend nahm die Zahl der Lehrerstellen für sonderpädagogische Förderung im gemeinsamen Unterricht von 959 Stellen auf 1.606 Stellen zu.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867 3505 oder -3506.

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