Qualitäts­analyse stärkt Eigenverantwortung der Schulen

17. Dezember 2009

Ministerin Barbara Sommer: „Die Qualitäts­analyse stärkt Eigenverantwortung der Schulen“ / Erster Jahresbericht zur Qualitätsanalyse

Die Schulen in Nordrhein-Westfalen sehen in der Qualitätsanalyse ein wirksames Instrument, um die Qualität von Schulleben und Unterricht weiter zu verbessern. Dies ist eines der wichtigsten Ergebnisse des ersten Jahresberichts zur Qualitätsanalyse, den das Schulministerium veröffentlicht hat.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Die Schulen in Nordrhein-Westfalen sehen in der Qualitätsanalyse ein wirksames Instrument, um die Qualität von Schulleben und Unterricht weiter zu verbessern. Dies ist eines der wichtigsten Ergebnisse des ersten Jahresberichts zur Qualitätsanalyse, den das Schulministerium heute veröffentlicht hat. 85 Prozent der Schulen, die an einer Qualitätsanalyse teilgenommen haben, waren mit der Durchführung zufrieden. 82 Prozent konnten die Ergebnisse der Qualitätsanalyse als Impuls für die Weiterentwicklung ihrer schulischen Arbeit nutzen.

Die Qualitätsanalyse überprüft landesweit die Qualität von Schulen. Sie wird in Nordrhein-Westfalen seit dem Schuljahr 2006/07 durchgeführt. Bisher haben mehr als 1.000 Schulen daran teilgenommen, über 30.000 Unterrichtsbesuche wurden ausgewertet. Der erste Jahresbericht bezieht sich auf das Schuljahr 2007/08, in dem 325 Schulen analysiert wurden.

Schulministerin Barbara Sommer zeigt sich erfreut über das positive Ergebnis: „Die Qualitätsanalyse ist heute ein anerkanntes Instrument der Qualitätsentwicklung. Die Schulen wissen die Qualitätsanalyse zu schätzen, weil sie ihnen wichtige Impulse für die Schulentwicklung gibt. Die Qualitätsanalyse hält den Schulen einen Spiegel vor. Sie zeigt ihnen, in welchen Bereichen sie schon gute Arbeit leisten und in welchen sie noch besser werden können. Damit stärken wir die Eigenverantwortung unserer Schulen.“

Der Jahresbericht zeigt, dass die Schulen die Ergebnisse für ihre Arbeit nutzen. 91 Prozent der Schulen haben sich nach Abschluss der Qualitätsanalyse intensiv mit den Ergebnissen auseinandergesetzt. 86 Prozent der Schulen haben bereits mit der Umsetzung konkreter Maßnahmen begonnen. Schwerpunkte sind die Fortbildungsplanung und die interne Evaluation.

Die Qualitätsanalyse nimmt die Schule als Ganzes in den Blick. Qualitätsteams, die in der Regel aus zwei Personen bestehen, besuchen drei Tage lang eine Schule. Dieser Schulbesuch wird sorgfältig vor- und nachbereitet. Die Qualitätsprüfer bewerten anhand einheitlicher Standards die zentralen Aspekte schulischer Entwicklungsprozesse. Am Ende einer Qualitätsanalyse erhält die Schule einen individuellen Bericht, der auch an die Schulaufsicht und an den Schulträger geht. Aussagen über einzelne Lehrkräfte werden darin nicht getroffen. Der Qualitätsbericht liefert der Schule systembezogene Hinweise auf den Stand ihrer Qualitätsentwicklung. Die Schule wertet den Bericht in ihren Gremien aus und beschließt in Abstimmung mit der Schulaufsicht Maßnahmen zur weiteren Schulentwicklung.

Nach Abschluss der Qualitätsanalyse begleitet die Schulaufsicht die Schulen bei der Qualitätsentwicklung. Bei Bedarf entwickeln speziell geschulte Moderatoren der Kompetenzteams für die Lehrerfortbildung gemeinsam mit den Schulen detaillierte Fortbildungspläne. Ein Schwerpunkt ist die Unterrichtsentwicklung in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch.

Der Jahresbericht ist auf der Internetseite des Schulministeriums veröffentlicht: http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schulsystem/Qualitaetssicherung/Qualitaetsanalyse/Veroeffentlichungen/Jahresbericht_zur_QA/index.html

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867 3505 oder -3506.

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