Schulministerin: Bildungslotsen sorgen für mehr Chancengerechtigkeit

16. Juni 2010

Ministerin Barbara Sommer: Bildungslotsen sorgen für mehr Chancengerechtigkeit

Die Bundesregierung hat die Einführung von Bildungslotsen beschlossen. Ziel ist es, die Zahl der Berufsabbrecher zu senken. Nordrhein-Westfalen hat bereits seit zwei Jahren positive Erfahrungen an rund 200 Schulen mit Bildungslotsen gesammelt. Durch das neue Bundesprogramm wird die Zahl der Schulen mit Berufsbegleitern um 220 aufgestockt.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Die Bundesregierung hat heute die Einführung von Bildungslotsen beschlossen. Hierzu erklärt Schulministerin Barbara Sommer: „Nordrhein-Westfalen hat bereits seit zwei Jahren sehr positive Erfahrungen mit ca. 200 Schulen gesammelt, die das Instrument des Berufeinstiegsbegleiters nutzen. Dies geschieht auch in der Hoffnung, die Zahl der Schul- und Ausbildungsabbrecher weiter zu verringern. Die Landesregierung wird auch die zusätzlichen Bildungslotsen in ihrer Arbeit tatkräftig unterstützen. Das ist ein wichtiger Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit.“

Im Rahmen des Programms „Berufseinstiegsbegleiter“ werden in diesem Jahr durch den Einsatz von Fachkräften an ca. 200 Haupt-, Gesamt- und Förderschulen in Nordrhein-Westfalen junge Menschen beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beschäftigung individuell unterstützt. Durch das neue Programm der Bundesregierung kommen jetzt noch einmal ca. 220 Schulen hinzu. Insgesamt werden dann über 400 Schulen in Nordrhein-Westfalen dieses Instrument nutzen. Jeder Berufseinstiegsbegleiter kümmert sich intensiv um maximal 20 Schülerinnen und Schüler, die sich beim Einstieg in den Beruf besonders schwer tun. Sie finden ab Klasse 9 in ihrem Berufseinstiegsbegleiter einen Ansprechpartner, der sie begleitet, motiviert und unterstützt. Während der ersten sechs Monate ihrer Ausbildung können sie seine Hilfestellung weiterhin nutzen. Die Bundesagentur für Arbeit ist Partner des Programms.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867 3505 oder -3506.

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