Minister Walter-Borjans beim „Speeddating“

Finanzminister Norbert Walter-Borjans
17. November 2016

Minister Walter-Borjans beim „Speeddating“

Finanzminister Norbert Walter-Borjans diskutierte mit Nachwuchskräften der Landesfinanzschule Wuppertal über ihre Arbeit und moralische Werte – Weitere Station bei landesweiter „Woche des Respekts“ in der Servicestelle des Finanzamts Hilden.

Im Rahmen der „Woche des Respekts“ hat sich Finanzminister Norbert Walter-Borjans bei einem Speeddating-Termin in der Landesfinanzschule Wuppertal in lockeren Runden mit jungen Talenten aus der Finanzverwaltung getroffen und mit ihnen über ihre Arbeit und den respektvollen Umgang miteinander gesprochen.

 
Das Finanzministerium teilt mit:

Im Rahmen der „Woche des Respekts“ hat sich Finanzminister Norbert Walter-Borjans bei einem Speeddating-Termin in der Landesfinanzschule Wuppertal in lockeren Runden mit jungen Talenten aus der Finanzverwaltung getroffen und mit ihnen über ihre Arbeit und den respektvollen Umgang miteinander gesprochen.
 
Der Minister war im Bergischen Land einer von neun Sachverständigen – aus Politik, Justiz, Behindertenvertretungen, Auslandskammern, Verwaltung und Caritas – mit denen die Nachwuchskräfte im Rahmen der landesweiten „Woche des Respekts“ diskutierten. Anschließend zeigte sich der Minister beeindruckt von der Begegnung mit den künftigen Finanzbeamten. „Es war eine tolle Erfahrung mit sehr in die Tiefe gehenden Debatten. Man konnte gleich merken, dass sich die jungen Frauen und Männer schon intensiv mit Fragen von gegenseitiger Achtung auseinandergesetzt hatten“, sagte Walter-Borjans.
 
Fünf Minuten Zeit hatten die Finanzschüler, mit jedem der Experten über ihre zukünftigen Aufgaben und die grundsätzliche Frage zu sprechen, wie Werte wie Anstand, Toleranz und Rücksichtnahme in der Gesellschaft gefördert werden können. Zur Vorbereitung hatten die Auszubildenden während eines Projekttages in einigen Workshops Strategien ausgearbeitet, um die Gesellschaft etwa zu einem von Wertschätzung geprägten Umgang mit älteren Menschen oder Menschen mit Migrationshintergrund zu bewegen. Ein Schüler nannte beispielhaft ein Ergebnis des Projekttages: „Wer mobbt, sollte sich überlegen, dass er auch selbst Opfer von Mobbing sein kann.“
 
Begonnen hatte der Tag für ihn mit einem Besuch des Finanzamts in Hilden. Dort unterstützte der Minister als Bürgerberater für einige Stunden die Service-Informationsstelle (SIST) und bearbeitete im Einverständnis mit einem Steuerpflichtigen seine erste Steuererklärung. Anschließend sprach er an „Meeting Points“ mit den Kolleginnen und Kollegen des Finanzamts darüber, wo sie sich in ihrem Alltag mehr Respekt und Anerkennung für ihre Tätigkeiten wünschen. „Dass es nicht leicht ist, den Menschen klarzumachen, warum ihre gezahlten Steuern für die Gemeinschaft so wichtig ist, wissen wir alle“, sagte Walter-Borjans, „aber es ist eine enorm wichtige Aufgabe, für die ich mir in der Öffentlichkeit deutlich mehr Anerkennung wünsche. Respekt funktioniert nur, wenn er auf Gegenseitigkeit beruht – das gilt in der Politik ebenso wie bei der Begegnung von Finanzbeamten und Bürgern.“ Im Finanzamt Hilden arbeiten 237 Beschäftigte. Zusätzlich werden dort aktuell 30 Nachwuchskräfte ausgebildet.
 
An der „Woche des Respekts“ beteiligen sich alle nordrhein-westfälischen Landesministerinnen und Landesminister mit Aktionen und Veranstaltungen. Auch Sportler wie Speerwerferin Linda Stahl und Tischtennis-Ass Timo Boll sowie Fernsehmoderatoren wie Nazan Eckes machen mit – unter anderem mit Video-Grußbotschaften, die auf der Internetseite www.respekt.nrw zu finden sind.
 
Einen Videoclip von Finanzminister Norbert Walter-Borjans finden Sie unter www.finanzverwaltung.nrw.de/de/wenn-das-wir-staerker-ist-als-das-ich

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