Konkrete Probleme des Mittelstands klärt man am besten gemeinsam vor Ort

26. Mai 2011

Minister Voigtsberger: Konkrete Probleme des Mittelstands klärt man am besten gemeinsam vor Ort

NRW-Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger traf sich mit rund 20 Inhabern mittelständischer Unternehmen aus dem Kreis Soest zum ersten NRW-Mittelstandsdialog, um ihre konkreten Fragen und mögliche Lösungsansätze zu besprechen. Das Gespräch in Lippstadt ist der Auftakt zu einer Reihe von Mittelstandsdialogen, die der Minister in verschiedenen Regionen des Landes führen wird.

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr teilt mit:

NRW-Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger traf sich am Mittwoch (25. Mai 2011) mit rund 20 Inhabern mittelständischer Unternehmen aus dem Kreis Soest zum ersten NRW-Mittelstandsdialog, um ihre konkreten Fragen und mögliche Lösungsansätze zu besprechen. Das Gespräch in Lippstadt ist der Auftakt zu einer Reihe von Mittelstandsdialogen, die der Minister in verschiedenen Regionen des Landes führen wird. „Ich möchte mich direkt bei den Unternehmerinnen und Unternehmern informieren, wo der Schuh drückt und wo ich als Wirtschaftsminister unterstützen kann“, beschreibt Voigtsberger das Ziel der Mittelstandsdialoge.

Am Anfang des Tages stand die Besichtigung der Firma Kuchenmeister in Soest, die auf modernstem technologischem Niveau und unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten hochwertige Lebensmittel in die ganze Welt exportiert. „Das Familienunternehmen Kuchenmeister gehört zu den zahlreichen westfälischen „Hidden Champions“, die erfolgreich Tradition mit Innovation und unternehmerischer Verantwortung für Beschäftigte, Region und Umwelt verbinden“, so der Wirtschaftsminister nach dem Besuch.

Anschließend diskutierten er und die Abteilungsleiter seines Ministeriums mit den Mittelständlern aus dem Kreis Soest in der Volkshochschule der Stadt Lippstadt deren praktische Fragen, etwa zu den Themen Infrastruktur, Energie, Rohstoffe und Fachkräfte. Eine große Rolle spielte dabei der Ausbau der B 55n bei Erwitte und Warstein. Dabei hob der Minister hervor, „wie wichtig gerade in Südwestfalen die verkehrliche Infrastruktur für die wirtschaftliche Entwicklung ist.“ Wesentlich sei dabei, dass betroffene Kommunen zu den Projekten eine klare Position vertreten.

Weitgehend einig waren sich Minister und Mittelständler darüber, dass man mögliche Bürgerproteste bei Infrastrukturprojekten durch frühzeitige und umfassende Einbindung der Betroffenen reduzieren kann. Beim Thema Planungssicherheit bei Genehmigungsverfahren sprach sich Voigtsberger für klare Vorgaben der Politik sowie für Debatten vor Ort, zum Beispiel in den Regionalräten aus.

Hilfen für energieintensive Betriebe will der Minister zur Chefsache machen und kündigte an, demnächst die Vertreter dieser Unternehmen zu einem gesonderten Spitzengespräch einzuladen. Beim Thema Fachkräfte verwies der Minister auf die Fachkräfteinitiative der Landesregierung, an der sich sein Haus intensiv beteilige.

Abschließend berichtete Voigtsberger über laufende mittelstandsfreundliche Vorhaben des Ministeriums, vom Mittelstandsgesetz über die Handwerksinitiative bis hin zur Förderung der Zertifizierung mittelstandsfreundlicher Verwaltungen.

Der NRW-Mittelstandsdialog wurde am Abend im erweiterten Rahmen mit Landrätin Eva Irrgang, Bürgermeistern der kreisangehörigen Kommunen, Landtagsabgeordneten, politischen Vertretern des Kreises Soest sowie Vertreter der örtlichen Banken und weiterer wirtschaftsnaher Institutionen im CARTEC Technologie- und EntwicklungsCentrum Lippstadt fortgeführt.
Minister Voigtsberger will mit diesem und anderen Gesprächen mit den Betroffenen vor Ort insgesamt zu einer neuen Dialogkultur beitragen, die die Bedeutung starker und leistungsfähiger Unternehmen für die Regionen und ihre Bürger unterstreicht und hilft, unterschiedliche Interessen frühzeitig zu erkennen und gemeinsam Lösungswege zu entwickeln.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015.

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