Energiewende eröffnet Stadtwerken große Chancen

13. Juli 2011

Minister Voigtsberger: Energiewende eröffnet Stadtwerken große Chancen

Die Chancen und Risken der Energiewende für die Stadtwerke in NRW waren Thema eines Fachgesprächs von rund 20 Vertretern von Stadtwerken und nahestehenden Organisationen mit Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger. „Die Energiewende hat den Wandel von einer zentralen Energieversorgung mit Großkraftwerken zu einer dezentralen mit kleineren und mittleren Erzeugern zur Folge“, sagte der Minister.

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr teilt mit:

Die Chancen und Risken der Energiewende für die Stadtwerke in NRW waren Thema eines Fachgesprächs von rund 20 Vertretern von Stadtwerken und nahestehenden Organisationen mit Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger. „Die Energiewende hat den Wandel von einer zentralen Energieversorgung mit Großkraftwerken zu einer dezentralen mit kleineren und mittleren Erzeugern zur Folge“, sagte Voigtsberger, „das ist die Chance für die Akteure vor Ort, nun alle ihre Potenziale zu nutzen.“ Jetzt komme es darauf an, die Rahmenbedingungen richtig zu setzen, damit die Stadtwerke die ihnen zugedachte Aufgabe auch erfüllen können.

Der Minister betonte, dass die Ergebnisse der Bundesratssitzung zum Energiepaket am vergangenen Freitag in mehreren Punkten unbefriedi­gend seien. „Zu einer umfassenden Neuausrichtung gehört auch, die weiteren Regelungen zu Erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und Kraft-Wärme-Kopplung zielgenau anzupassen. Das wurde leider nicht in allen Punkten erreicht. Für die Stadtwerke ergeben sich dennoch zahl­reiche Chancen.“ Voigtsberger sagte zu, dass sich die Landesregierung für Optimierungen im Gesetzespaket einsetzen werde: „Die Rahmenbedingungen der Energiewende müssen so gestaltet werden, dass wir Akteuren wie den Stadtwerken keine Steine in den Weg legen.“

Die Unternehmensvertreter sprachen wichtige Handlungsfelder der Energiewende an. Bei der Kraft-Wärme-Kopplung forderten die Vertreter der Stadtwerke eine verbesserte Fördersystematik, um die Ausbauziele zu erreichen. Bei Windanlagen im Binnenland wolle man keine Abstriche bei der Förderung hinnehmen. Nur so könne man das erhebliche Repowering-Potenzial in NRW auch nutzen.

Voigtsberger bot ein weiteres Treffen nach der Sommerpause an. „Die umfangreichen, raschen Beschlüsse zur Energiewende haben weitreichende Folgen, die wir kontinuierlich bewerten müssen“, so der Minister.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums  für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.