Wirtschaftsgespräch 2012 „Nordrhein-Westfalen – Land voller Energie“

30. Januar 2012

Minister Voigtsberger: Energiewende bietet Chancen für neue Produkte / Wirtschaftsgespräch 2012 „Nordrhein-Westfalen – Land voller Energie“

„Die Energiewende kann nur gelingen, wenn wir neben dem weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien auch die Themen Versorgungs­sicherheit und wettbewerbsfähige Energiepreise im Blick behalten. Das bedeutet: Wir müssen alle vorhandenen Effizienzpotenziale nutzen, die Infrastruktur erneuern und in ein intelligentes Leitungsnetz umwandeln“, sagte Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger im Düsseldorfer Ständehaus vor rund 600 Teilnehmern aus Wirtschaft, Politik, Wissen­schaft und Verbänden.

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr teilt mit:

„Die Energiewende kann nur gelingen, wenn wir neben dem weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien auch die Themen Versorgungs­sicherheit und wettbewerbsfähige Energiepreise im Blick behalten. Das bedeutet: Wir müssen alle vorhandenen Effizienzpotenziale nutzen, die Infrastruktur erneuern und in ein intelligentes Leitungsnetz umwandeln“, sagte Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger im Düsseldorfer Ständehaus vor rund 600 Teilnehmern aus Wirtschaft, Politik, Wissen­schaft und Verbänden. „Wir müssen hier massiv ausbauen sowie alle Möglichkeiten Energie zu speichern im industriellen Maßstab um­setzen.“

Die Landesregierung hat den Gesetzgebungsprozess rund um die Energiewende im vergangenen Jahr intensiv begleitet. Sie wird auch in den kommenden Monaten die deutsche Energiepolitik aktiv mitgestal­ten. Bis der Umbau vollzogen sei, brauche man die Flankierung durch fossile Energieträger in hochmodernen, flexiblen, konventionellen Kraft­werken möglichst in Kraft-Wärme-Kopplung, so Voigtsberger.

Nordrhein-Westfalen nimmt eine Schlüsselrolle beim Umbau der Ener­gieversorgung ein. Die NRW-Industrie ist enger als in vielen anderen Bundesländern mit der Energiewirtschaft verbunden: In NRW werden 30 Prozent des gesamten Stroms produziert, aber auch 40 Prozent des Energiebedarfs der Industrie in Deutschland abgenommen. Mehr als 200.000 Beschäftigte arbeiten in energieintensiven Industriezweigen.

Voigtsberger betonte, die mit der Energiewende verbundenen Lasten müssten verkraftbar bleiben und von möglichst vielen Schultern ge­tragen werden. Deshalb werde man die Verteilungswirkungen der ein­zelnen Gesetze und Regelungen auf ihre Wirksamkeit und Fairness überprüfen. Notwendig sei auch ein ausführlicher Monitoringprozess unter Mitarbeit der Bundesländer. „Die Energiewende bietet aber auch neue Chancen für Produkte und Produktionsverfahren, deren Wirt­schaftlichkeit sie befördern wird“, so Voigtsberger.

Professor Ernst Ulrich von Weizsäcker, Ko-Präsident des Internatio­nalen Ressourcen-Panels des UNO-Umweltprogramms und Vordenker einer nachhaltig ausgerichteten Wirtschaft, trat als Keynote-Redner für mehr Energieeffizienz ein. Weitere Teilnehmer des „Wirtschafts­gesprächs 2012“ waren Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung Trianel GmbH, der Vorstandsvorsitzende der Trimet Aluminium AG, Dr. Martin Iffert, Dr. Arndt Neuhaus, Vorstandsvorsitzender RWE Deutsch­land AG, und Hendrik Becker, Geschäftsführender Gesellschafter der Planet Biogastechnik GmbH.

Informationen zur Wirtschaftspolitik des Landes finden Sie im Jahres­wirtschaftsbericht 2012 NRW unter www.mwebwv.nrw.de.

Pressekontakt:
Matthias Kietzmann, Telefon 0211-3843-1015, E-Mail: Matthias.Kietzmann@mwebwv.nrw.de

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