Sichere, bezahlbare Energieversorgung ohne Atomenergie

28. April 2011

Minister Voigtsberger: Blauer Himmel über der Ruhr ist erreicht. Nun setzen wir sichere, bezahlbare Energieversorgung ohne Atomenergie um

Energieminister Harry K. Voigtsberger hat den umgehenden energiepolitischen Umbau zugunsten dezentraler Erzeugung auf der Basis erneuerbarer Energien gefordert. „Heute vor genau 50 Jahren forderte Willy Brandt als Kanzlerkandidat auf dem Wahlparteitag der SPD in Bonn den berühmten blauen Himmel über der Ruhr. Dieses damals gewagte Versprechen haben maßgeblich sozialdemokratisch geführte Regierungen in Land und Bund mit gesetzgeberischen Reformen im Bereich der Energie-, Wirtschafts- und Umweltpolitik verwirklicht“, betonte Voigtsberger.

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr teilt mit:

NRW-Energieminister Harry K. Voigtsberger hat den umgehenden energiepolitischen Umbau zugunsten dezentraler Erzeugung auf der Basis erneuerbarer Energien gefordert. „Heute vor genau 50 Jahren forderte Willy Brandt als Kanzlerkandidat auf dem Wahlparteitag der SPD in Bonn den berühmten blauen Himmel über der Ruhr. Dieses damals gewagte Versprechen haben maßgeblich sozialdemokratisch geführte Regierungen in Land und Bund mit gesetzgeberischen Reformen im Bereich der Energie-, Wirtschafts- und Umweltpolitik verwirklicht“, betonte Voigtsberger. „Nun stehen wir vor einer ähnlich umfassenden Aufgabe: die Energiepolitik in NRW baldmöglichst auf die Förderung einer dezentralen Energieerzeugung auf der Basis erneuerbarer Energien umzustellen. Dabei werden wir auf Netzstabilität, Versorgungssicherheit und stabile Preise achten. Die Energiewende für alle ist auch ohne große Preiszuschläge mögliche“, erklärte der Minister weiter.

Voigtsberger verwies auf bereits unternommene energiepolitische Initiativen wie den Kampf gegen die Verlängerung der Restlaufzeiten sowie das Atomausstiegsgesetz, aber auch auf die Erlasse der Landesregierung zur Nutzung der Windenergie, der Photovoltaik sowie auf die Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung und betonte: „NRW wird weiter eine Vorreiterrolle beim energiepolitischen Umbau haben. Dies wird auch das Energiekonzept der Landesregierung widerspiegeln.

Zu dem neuen Energiemix gehörten selbstverständlich moderne Gas- und Kohlekraftwerke, die für viele Jahre als Brückentechnologie unverzichtbar seien. „Die Zukunft gehört aber erneuerbaren Energien. Sie bieten Perspektiven für eine nachhaltige, risikoarme und jobintensive Energieerzeugung. NRW hat die notwendigen Technologien, die geeigneten Unternehmen und die qualifizierten Beschäftigten für diesen energiepolitischen Umbau. Was heute vielen gewagt erscheint, wird in wenigen Jahren so selbstverständlich sein, wie es jetzt der blaue Himmel im Revier ist“, sagte Voigtsberger.

Gerade angesichts des traurigen Jubiläums von 25 Jahren Tschernobyl am 26. April 2011 sowie der aktuellen Ereignisse in Fukushima gehe es, so Voigtsberger abschließend, „wie bereits im Jahr 1961 um eine mutige, aber durchaus realistische und bezahlbare Vision mit ausgezeichneten Aussichten für Industrie, Handwerk, Mittelstand und Verbraucher in Nordrhein-Westfalen.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums  für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015.

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