Minister Voigtsberger besucht den insolventen Aluminiumhersteller Voerdal

9. Mai 2012

Minister Voigtsberger besucht den insolventen Aluminiumhersteller Voerdal – „Die Bundesregierung muss endlich handeln, damit unsere Industrie wettbewerbsfähige Strompreise bekommt.“

Wirtschafts- und Energieminister Harry K. Voigtsberger und der Staats­sekretär des Arbeitsministeriums Wilhelm D. Schäffer haben mit Management und Betriebsrat der Aluminium-Hütte Voerdal gesprochen und nach Lösungen zur Rettung des Betriebs gesucht. Staatssekretär Schäffer: „Es geht um über 400 Arbeitsplätze. Das Arbeitsministerium tut alles für die Beschäftigungssicherung in nordrhein-westfälischen Betrieben. Deswegen ist es wichtig, mit allen Beteiligten zu reden.“

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr teilt mit:

Wirtschafts- und Energieminister Harry K. Voigtsberger und der Staats­sekretär des Arbeitsministeriums Wilhelm D. Schäffer haben mit Management und Betriebsrat der Aluminium-Hütte Voerdal gesprochen und nach Lösungen zur Rettung des Betriebs gesucht.

Staatssekretär Schäffer: „Es geht um über 400 Arbeitsplätze. Das Arbeitsministerium tut alles für die Beschäftigungssicherung in nordrhein-westfälischen Betrieben. Deswegen ist es wichtig, mit allen Beteiligten zu reden.“

Wirtschaftsminister Voigtsberger: „Die Insolvenz der Voerde Aluminium GmbH zeigt, wie dringend die Bundesregierung den internen Streit überwinden und die Maßnahmen zur Entlastung energieintensiver Un­ternehmen umsetzen muss. Überfällig ist die Verordnung zur Vergütung der abschaltbaren Lasten: Wenn der Bund bei seiner zögerlichen Haltung bleibt, gefährdet er alle energieintensiven Betriebe in NRW“, erklärte Minister Voigtsberger. Darüber hinaus forderte er den Bundes­wirtschaftsminister auf, Druck auf die EU auszuüben und in Brüssel endlich auch einmal persönlich vorstellig zu werden, damit der seit 2009 bereitstehende Sonderfonds in Höhe von 40 Millionen Euro freigegeben wird. „Dieses Geld wird gerade jetzt dringend benötigt.“

Um das Unternehmen zu stabilisieren, sei es nun entscheidend, kurz­fristig Liquidität für den Aluminiumhersteller Voerdal zu bekommen. „Um das zu erreichen laufen bereits Verhandlungen mit allen wesentlich Beteiligten. Das Ziel muss es sein, mittelfristig eine Fortführung des Unternehmens hinzubekommen. Aber Fakt ist auch: Wenn sich Herr Rösler und Herr Röttgen nicht endlich über die Entlastung der strom­intensiven Betriebe einigen, dann ist das nichts anderes als ein Tropfen auf dem heißen Stein. Die Landesregierung fordert schon lange, sich mehr um unsere energieintensive Industrie zu kümmern. Bisher leider vergeblich“, betonte Voigtsberger.

Aus diesem Grund hat Nordrhein-Westfalen die notwendigen Ent­lastungen für stromintensive Betriebe auf die Tagesordnung der Wirtschaftsministerkonferenz am 4./5. Juni in Krickenbeck setzen lassen.

Pressekontakt: maik.grimmeck@mwebwv.nrw.de, 0211/3843-1019

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