Start der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“

4. Mai 2012

Minister Voigtsberger beim Start der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ / 2011 in NRW 57,4 Millionen Euro in Radwegebau investiert / Das Fahrrad steht für schnelle, preiswerte, klimaneutrale und gesundheitsfördernde Mobilität

Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger hat zusammen mit Dr. Dieter Paffrath vom Vorstand der AOK, Thomas Semmelmann vom ADFC-NRW und WDR-Sportmoderator Sven Pistor den Startschuss für die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit 2012“ gegeben.

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr teilt mit:

Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger hat zusammen mit Dr. Dieter Paffrath vom Vorstand der AOK, Thomas Semmelmann vom ADFC-NRW und WDR-Sportmoderator Sven Pistor den Startschuss für die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit 2012“ gegeben.

„Was ist preiswerter als der Gang ins Fitnessstudio und auf Strecken bis fünf Kilometern innerorts meist schneller als jedes andere Fahrzeug? Was ist im Betrieb fast kostenlos, hat als einziges Verkehrsmittel Null CO2-Emissionen und macht Spaß?“, fragte Minister Harry K. Voigtsberger, um die Antwort gleich selbst zu geben: „Das Fahrrad punktet auf allen Ebenen.“

Bei „Mit dem Rad zur Arbeit“ sollen die Teilnehmer im Aktionszeitraum vom 1.Juni bis zum 31.August an mindestens 20 Arbeitstagen mit dem Rad zur Arbeit fahren. An der Aktion können auch Berufspendler mitma­chen, die nur Teilstrecken mit dem Rad zurücklegen: Zum Bahnhof oder zum Mitfahrparkplatz zum Beispiel. Die gefahrene Distanz spielt keine Rolle. Dazu loben die Veranstalter ADFC und AOK unter den Teilneh­mern interessante, von Sponsoren zur Verfügung gestellte Preise aus. (siehe: http://www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de)

Nordrhein-Westfalen ist das Fahrradland Nummer 1. in Deutschland: Während deutschlandweit zehn Prozent aller Wege mit dem Rad zurück gelegt werden, sind es in NRW 12,5 Prozent; Spitzenreiter ist Münster mit 37,6 Prozent. Das einheitlich ausgeschilderte Radverkehrsnetz führt auf 14.150 Kilometern durch alle 396 Gemeinden des Landes. Der Rad­routenplaner (www.radroutenplaner.nrw.de) verzeichnete im Jahr 2011 über 128 Millionen Zugriffe. Zwei Drittel aller Radstationen in Deutsch­land, nämlich 71, stehen in NRW. In der Arbeitsgemeinschaft fahrrad­freundlicher Städte, Gemeinden und Kreise sind 66 Gebietskörper­schaften aktiv. Im Jahr 2011 wurden aus Mitteln der Straßenbauabtei­lung des MWEBWV 57,4 Millionen Euro für den Bau von 197,8 Kilome­tern Radwege zur Verfügung gestellt.

Die Landesregierung hat laut Minister Voigtsberger ehrgeizige Ziele: „Wir wollen den Radverkehrsanteil am Gesamtverkehrsaufkommen auf 25 Prozent steigern. Machen wir es den Dänen oder den Niederländern nach; die fahren fast dreimal so viel Fahrrad wie die Deutschen (370 km pro Person und Jahr.) Dabei appelliere ich an die Fahrradfahrer: Nutzen Sie einen Fahrradhelm, vor allem auch wenn Kinder dabei sind. Er­wachsene sind Vorbilder für Kinder, das gilt erst recht im Verkehr.“

Im vergangenen Jahr haben sich bundesweit 172.000 Menschen an „Mit dem Rad zur Arbeit“ beteiligt. Die Aktion hat bereits viele Gelegenheits­radler zu Dauerradlern werden lassen. 86 Prozent der befragten Teil­nehmer gaben an, nicht nur während der Aktionstage, sondern das ganze Jahr über Rad zu fahren.

An der Aktion beteiligen sich Beschäftigte des Verkehrsministeriums seit vielen Jahren. Der Spitzenreiter im MWEBWV legte an 42 Tagen jeweils eine Strecke von 62 Kilometern zurückgelegt, insgesamt also mehr als 2.600 Kilometer in einem Sommer.

Pressekontakt:
E-Mail: bernhard.meier@mwebwv.nrw.de
Telefon 0211/3843-1013

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