Mehr Chancen schaffen für gut integrierte Menschen
17. Juni 2019

Minister Stamp: Mehr Chancen schaffen für gut integrierte Menschen in Nordrhein-Westfalen

Dialog mit Einbürgerungsbehörden: Besonderes Engagement soll bei Einbürgerung stärker berücksichtigt werden

Die Landesregierung will stärkere Impulse setzen, damit sich in Nordrhein-Westfalen mehr Menschen mit Einwanderungsgeschichte einbürgern lassen.

 
Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration teilt mit

Die Landesregierung will stärkere Impulse setzen, damit sich in Nordrhein-Westfalen mehr Menschen mit Einwanderungsgeschichte einbürgern lassen. Wie dieser Personenkreis besser erreicht und die rechtlichen Voraussetzungen erleichtert werden können, darüber haben Integrationsminister Joachim Stamp und Integrationsstaatssekretärin Serap Güler mit den Einbürgerungsbehörden des Landes diskutiert. Bei der Auftaktveranstaltung in Düsseldorf ging es insbesondere um die Erfahrungen der Mitarbeiter vor Ort und um mögliche Maßnahmen für mehr Einbürgerungen.
 
Minister Stamp sagte: „Nordrhein-Westfalen will verstärkt einbürgern. Die Einbürgerung krönt erfolgreiche Integration und vermittelt alle Rechte und Pflichten. Ziel ist, dass Nordrhein-Westfalen für alle, die hier dauerhaft leben, zur Heimat wird.“
 
Gemeinsam mit den Einbürgerungsbehörden will die Landesregierung gut integrierte Menschen darin bestärken, sich für die deutsche Staatsbürgerschaft zu entscheiden. Auf Bundesebene setzt sich das Land für eine Reform des Staatsangehörigkeitsrechts ein. Vorgesehen sind unter anderem Erleichterungen bei der Einbürgerung von Zugewanderten der ersten Gastarbeitergeneration. Zudem soll die notwendige Aufenthaltsdauer von acht Jahren bei besonderen Integrationsleistungen – wie herausragenden beruflichen Leistungen oder ehrenamtlichem Engagement – verkürzt werden können.
 
Staatssekretärin Güler sagte: „Besondere Integrationsleistungen verdienen mehr Anerkennung. Dazu gehört auch die Lebensleistung der ersten Gastarbeitergeneration, die Nordrhein-Westfalen oft unter schwierigsten Bedingungen mit aufgebaut hat.“
 
Die Landesregierung will den Dialog mit den Einbürgerungsbehörden als Teil der Wertschätzungskampagne #IchDuWirNRW fortsetzen. Die landesweite Kampagne zeigt Vorbilder, die für Integration und Einbürgerung stehen. Die Zahl der Einbürgerungen in Nordrhein-Westfalen ist im vergangenen Jahr leicht gestiegen auf 27.649 (plus ein Prozent). Dabei liegt die Zahl der potenziellen Antragsteller deutlich höher: So lebte 2018 etwa jede zweite Person mit ausländischer Staatsangehörigkeit von insgesamt rund 2,7 Millionen bereits seit mindestens acht Jahren in Nordrhein-Westfalen und hatte somit die erforderliche Aufenthaltsdauer erreicht. Weitere Voraussetzungen für eine Einbürgerung sind unter anderem ausreichende Deutschkenntnisse, die eigenständige Sicherung des Lebensunterhalts und das Bekenntnis zum Grundgesetz.
 

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