Minister Schneider zur positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt

29. September 2011

Minister Schneider zur positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt: Frauen profitieren immer noch zu wenig – ihr Fachkräftepotential wird nicht ausreichend genutzt

Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Guntram Schneider lobt die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in NRW, die laut der neuesten Daten einen deutlichen Rückgang der Arbeitslosenquote verzeichnet. Nahezu alle Arbeitnehmer profitierten – die Jüngeren, weil am 1. September das neue Ausbildungsjahr begonnen hat. Auch für ältere Beschäftigte verbessere sich die Entwicklung. Gleichzeitig ziehen laut Schneider aber bei der wirtschaftlichen Entwicklung erste Wölkchen auf.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Guntram Schneider lobt die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in NRW, die laut der neuesten Daten einen deutlichen Rückgang der Arbeitslosenquote verzeichnet. Nahezu alle Arbeitnehmer profitierten – die Jüngeren, weil am 1. September das neue Ausbildungsjahr begonnen hat. Auch für ältere Beschäftigte verbessere sich die Entwicklung. Gleichzeitig ziehen laut Schneider aber bei der wirtschaftlichen Entwicklung erste Wölkchen auf. „Es gibt erste Auftragsrückgänge in der Stahlindustrie und im Maschinenbau“, erklärte Schneider in Düsseldorf.

„Grund zur Entwarnung gibt es auf dem Arbeitsmarkt also nicht.“, sagte der Minister. Immer noch profitierten Frauen kaum vom Arbeitsmarktboom. Fast 70 Prozent der im Niedriglohnsektor Beschäftigten seien Frauen. Rund zwei Drittel der ausschließlich geringfügig Beschäftigten („Mini-Jobber“ mit einem Monatseinkommen bis 400 Euro) seien ebenfalls Frauen. Hinzu komme, dass NRW bei der Frauenerwerbsquote im bundesweiten Vergleich im unteren Drittel liege.

Deshalb appelliert Schneider an die Unternehmer, Frauen bessere Berufschancen einzuräumen. „Frauen bilden ein wichtiges Potential gerade bei der Fachkräftesicherung“, sagte der Minister. In Nordrhein-Westfalen droht nach einem Prognos-Gutachten bis zum Jahr 2020 ein Fachkräftemangel von 630.000 Menschen. Deshalb stellt Minister Schneider gemeinsam mit Wirtschaftsminister Harry Kurt Voigtsberger am 12. Oktober 2011 eine landesweite Initiative zur Fachkräftesicherung vor.

„Bei unserer Initiative treffen wir gemeinsam mit den Praktikern vor Ort ganz bewusst regionale Verabredungen, weil der Fachkräftebedarf im Land regional und branchenspezifisch unterschiedlich stark ausgeprägt ist“, sagte Schneider.

  • Arbeitsmarktentwicklung in Nordrhein-Westfalen

    .

    September

     2011

    Veränderung gegenüber September 2010

    Veränderung gegenüber August 2011

    Arbeitslose insgesamt

    704.898

    - 46.144 (- 6,1%)

    - 30.421 (- 4,1%)

    Arbeitslose SGB II

    (Arbeitslosengeld II)

    530.729

    - 16.881 (- 3,1%)

    - 16.062 (- 2,9%)

    Arbeitslose SGB III 

    (Arbeitslosengeld I)

    174.169

    - 29.263 (- 14,4%)

    - 14.359 (- 7,6%)

    Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte

    5.959.100

    (07/2011)

    + 143.766 (+ 2,5%)

     (07/2010)

    - 8.100 (- 0,1%)

     (gegenüber 06/2011)

    Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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