Ausbildung: Alle Potentiale nutzen

1. September 2011

Minister Schneider zum Start des neuen Ausbildungsjahres: Wir müssen alle Potentiale nutzen

Zum Start des neuen Ausbildungsjahres wirbt Arbeitsminister Schneider für mehr Ausbildungs­verhältnisse im Land. „Die Lücke zwischen angebotenen Ausbildungs­plätzen und Bewerberinnen und Bewerbern ist zwar kleiner geworden, dennoch sind immer noch zu viele Jugendliche unversorgt“, sagte der Minister.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Zum Start des neuen Ausbildungsjahres wirbt Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Guntram Schneider für mehr Ausbildungs­verhältnisse im Land. „Die Lücke zwischen angebotenen Ausbildungs­plätzen und Bewerberinnen und Bewerbern ist zwar kleiner geworden, dennoch sind immer noch zu viele Jugendliche unversorgt“, sagte der Minister während seiner Ausbildungstour durch die Kölner Region.

Aktuell blieben 21.156 Bewerberinnen und Bewerber bislang unversorgt. Gleichzeitig sind 14.900 Ausbildungsplätze noch unbesetzt. „Gerade im Handwerk sind noch viele Plätze frei“, erklärte Schneider. „Die Kammern und Unternehmen suchen wegen des sich zuspitzenden Fachkräfte­mangels händeringend Nachwuchs. Dabei wollen wir helfen“, betonte der Minister. „Ziel ist es, keinen Jugendlichen unversorgt und keine Stelle unbesetzt zu lassen.“

Ein Grund für die hohe Zahl an freien Ausbildungsstellen sei, dass den Jugendlichen viele Berufe gar nicht bekannt seien. Beispielsweise stün­den bei den Jugendlichen in Köln Verkäufer, Bürokaufleute oder Fri­seure ganz oben auf der Wunschliste. Tatsächlich gebe es aber allein in NRW mehr als 250 Lehrberufe. „Um den jungen Menschen dieses breite Spektrum zu vermitteln, führen wir schrittweise ab Herbst eine flächen­deckende frühzeitige Berufsorientierung an allen Schulen schon ab der achten Klasse ein“, erklärte Minister Schneider.

Für die aktuell noch nicht besetzten Ausbildungsplätze will die Landes­regierung möglichst viele Bewerberinnen und Bewerber gewinnen. Des­halb ruft Minister Schneider die Jugendlichen, die bislang noch unver­sorgt sind und sich womöglich für eine weitere Schullaufbahn entschie­den haben, dazu auf, sich sorgfältig über eine Berufsausbildung und den damit verbundenen Karrierechancen zu informieren. Beispielsweise sei es möglich, nach einer abgeschlossenen Ausbildung und anschlie­ßender dreijähriger Berufserfahrung ein Hochschulstudium auch ohne Abitur zu beginnen. Auch müssten die Jugendlichen bei der Auswahl einer Lehrstelle flexibler sein und sich mit entsprechender Hilfestellung der Arbeitsagenturen auch außerhalb des Wohnortes bewerben.

Der Minister rief die Unternehmerinnen und Unternehmer auf, mehr Ju­gendlichen den Start ins Berufsleben zu ermöglichen. Vor allem junge Migranten blieben bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz oft auf der Strecke. „Dabei haben diese jungen Menschen unschätzbare Ta­lente, auf die wir nicht verzichten dürfen“, appellierte Schneider. „Wir müssen alle Potentiale nutzen, um unseren Wohlstand zu sichern und auszubauen“, betonte der Minister.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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