Arbeitsminister will Prinzip "Gute Arbeit" durchsetzen

18. November 2010

Minister Schneider: „Zu ‚Guter Arbeit’ gehört auch die Chance auf die Berufsrückkehr“

Die Landesregierung will in allen Bereichen der Wirtschaft das Prinzip ‚Gute Arbeit’ durchsetzen. „Dazu gehört auch eine geschlechtergerechte Bezahlung und die Verbesserung der Berufs- und Karrierechancen von Frauen“, erklärte Arbeitsminister Schneider.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Die nordrhein-westfälische Landesregierung will in allen Bereichen der Wirtschaft das Prinzip ‚Gute Arbeit’ durchsetzen. „Dazu gehört auch eine geschlechtergerechte Bezahlung und die Verbesserung der Berufs- und Karrierechancen von Frauen“, erklärte Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Guntram Schneider heute auf einer Veranstaltung zur Förderung des beruflichen Wiedereinstiegs von Frauen in Bielefeld.

Der Minister verwies dabei auf das Programm „Brücken bauen in den Beruf“. Hier bietet ein Informationsportal Servicetipps und Antworten auf persönliche Fragen zum Wiedereinstieg, verweist auf Förderangebote zur Teilzeitberufsausbildung und bei der beruflichen Weiterbildung. „Zentrales Ziel des Programms ist es, die Wirtschaft zu gewinnen, ihren Beitrag zur Verbesserung der Chancen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt zu leisten. So haben sich unter Beteiligung von Wirtschaft und Kommunen in den Arbeitsmarktregionen des Landes 13 Netzwerke zur Förderung der Teilzeitberufsausbildung gegründet.

Im Jahr 2008 haben insgesamt 56 Prozent der Frauen die Hochschulreife erworben, aber nur 44 Prozent der Männer. „Auf dem Arbeitsmarkt gelingt es Frauen jedoch nicht, ihren Bildungsvorsprung umzusetzen“, sagte Minister Schneider. Sie verdienten durchschnittlich 23 Prozent weniger als Männer. In Führungspositionen seien Frauen absolut unterrepräsentiert. Minister Schneider sprach sich vor diesem Hintergrund für eine Frauenquote in Aufsichtsräten aus, die bereits Länder wie Norwegen praktizierten.

Die Landesregierung hat passgenaue Förderinstrumente entwickelt, um Frauen zu unterstützen, in das Arbeitsleben zurückzukehren. Dazu gehört unter anderem der Bildungsscheck NRW, mit dem private und betriebliche Weiterbildungsausgaben zur Hälfte bezuschusst würden. Um sich für den beruflichen Wiedereinstieg fit zu machen, können hier Berufsrückkehrende bis zu 500 Euro für eine Weiterbildungsmaßnahme beantragen.

Das Programm „Brücken bauen in den Beruf“ wird vor Ort von den Regionalagenturen und regionalen Partnern unterstützt. Einer davon ist das Netzwerk „Perspektive Wiedereinstieg“ in Ostwestfalen-Lippe, das Chancen für Frauen und Betriebe eröffnen soll. „Wir dürfen keine Talente verlieren, nur weil die Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht stimmen“, erklärte Minister Schneider.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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