„Tag der Begegnung“ in Xanten

28. Mai 2011

Minister Schneider: Wir wollen das inklusive Gemeinwesen, denn Vielfalt macht die Gesellschaft lebenswerter / „Tag der Begegnung“ zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen in Xanten

Sozialminister Guntram Schneider hat zum Abbau von Vorurteilen gegenüber Menschen mit Behinderungen aufgerufen. „Nicht Uniformität, sondern Vielfalt macht unsere Gesellschaft bunter und lebenswerter. Alle Menschen, mit Behinderungen oder ohne, sind eine Bereicherung für unser Gemeinwesen“, sagte der Minister in Xanten beim „Tag der Begegnung“.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Sozialminister Guntram Schneider hat zum Abbau von Vorurteilen gegenüber Menschen mit Behinderungen aufgerufen. „Nicht Uniformität, sondern Vielfalt macht unsere Gesellschaft bunter und lebenswerter. Alle Menschen, mit Behinderungen oder ohne, sind eine Bereicherung für unser Gemeinwesen“, sagte der Minister am Samstag (28. Mai 2011) in Xanten beim „Tag der Begegnung“. Gegenseitiges Kennenlernen trage dazu bei, Vorurteile und Barrieren abzubauen.

„Heute wird bei diesem wunderbaren Fest in Xanten das gelebt, was wir im Großen für unsere Gesellschaft erreichen wollen. Es ist das inklusive Gemeinwesen, das den Bedürfnissen aller Menschen gerecht wird,“ erklärte der Minister.  Nordrhein-Westfalen sei deshalb dabei, die UN-Behindertenrechtskonvention, deren zentrales Anliegen das Inklusionsprinzip sei, in die Landespolitik umzusetzen. Die dazu notwendigen Ideen, Projekte und Maßnahmen sollen im Sommer im Aktionsplan der Landesregierung „Eine Gesellschaft für alle – NRW inklusiv“ gebündelt werden.

Der „Tag der Begegnung“ hat sich zum bundesweit größten Integrationsfest von Menschen mit und ohne Behinderungen entwickelt. Ent-standen ist diese Veranstaltung des Landschaftsverbands Rheinland als Reaktion auf ein Kölner Gerichtsurteil aus dem Jahr 1998. Es hatte dem Nachbarn einer Wohngruppe für Menschen mit Behinderungen in Teilen recht gegeben. Dieser hatte sich durch Schreie und Rufe der Menschen belästigt gefühlt und die Schließung der Einrichtung bei Gericht erwirken wollen. Der Landschaftsverband Rheinland hatte daraufhin als Reaktion den „Tag der Begegnung“ ins Leben gerufen, um für mehr Akzeptanz zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen zu werben. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto „Vielfalt der Generationen“.

In Nordrhein-Westfalen leben etwa 2,5 Millionen behinderte Menschen, rund 1,7 Millionen von ihnen sind schwerbehindert.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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