Gemeinsame Erklärung gegen schlimmste Formen der Kinderarbeit

6. Juni 2011

Minister Schneider: Wir müssen uns dafür einsetzen, dass die schlimmsten Formen von Kinderarbeit bekämpft werden / Gemeinsame Erklärung gegen schlimmste Formen der Kinderarbeit

Unter der Federführung von Nordrhein-Westfalens Sozialminister Guntram Schneider engagiert sich ein breites Bündnis aus Politik, Kirchen, Sozialverbänden, Gewerkschaften und Arbeitgebern gegen Kinderarbeit.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Unter der Federführung von Nordrhein-Westfalens Sozialminister Guntram Schneider engagiert sich ein breites Bündnis aus Politik, Kirchen, Sozialverbänden, Gewerkschaften und Arbeitgebern gegen Kinderarbeit. Eine entsprechende ‚Erklärung gegen schlimmste Formen von Kinderarbeit zum internationalen Tag gegen Kinderarbeit’ am 12. Juni 2011 hat Minister Schneider gemeinsam mit den Bündnisver­tretern am 6. Juni 2011 in Düsseldorf unterschrieben. „Wir müssen in gesamtgesellschaftlicher Verantwortung alles in unserer Macht Stehende tun, um ausbeuterische Kinderarbeit überall auf der Welt zurück zu drängen“, sagte der Minister.

Die Unterzeichner setzen sich dafür ein und fordern dazu auf,

  • nur Produkte zu verwenden / zuzulassen, die in ihrer Wert­schöpfungskette ohne schlimmste Formen der Kinderarbeit im Sinne der Internationalen Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen entstanden sind;
  • Lieferanten zu bevorzugen, die anerkannte Zertifikate verwenden oder entsprechende Selbstverpflichtungserklärungen abgeben;
  • die Öffentlichkeit durch gezielte Information zu sensibilisieren und auf die entsprechenden Warenzeichen hinzuweisen;

Kooperationen mit im Inland und Ausland aktiven Initiativen für Kinder weiter und nachhaltig fortzuführen (z. B. Bildungsprojekte) oder neue Projekte zu entwickeln.

Die Landesregierung war einen ersten Schritt bereits im März 2010 mit dem „Runderlass zur Vermeidung der Beschaffung von Produkten aus schlimmsten Formen der Kinderarbeit“ gegangen. Nach dem Erlass soll die öffentliche Verwaltung keine Waren beschaffen, soweit sie unter Einsatz schlimmster Formen von Kinderarbeit hergestellt werden.

Die Unterzeicher der gemeinsamen Erklärung neben Minister Schneider sind: Kirchenrat Rolf Krebs, Leiter des evangelischen Büros NRW; Prälat Martin Hülskamp, Leiter des katholischen Büros NRW; Andreas Meiwes, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege des Landes NRW; Gerda Bertram, Vorsitzende des Sozialverbands Deutschland e.V. - Landesverband NRW; Dieter Greese, Vorsitzender des Deutschen Kinderschutzbundes NRW; Friedhelm Sträter, Vizepräsident der Industrie- und Handelskammern NRW; Willy Hesse, Präsident des West-deutschen Handwerkskammer­tages; Prof. Wolfgang Schulhoff, Präsident des Nordrhein-westfälischen Handwerkstags; Andreas Ehlert, Präsident des Unternehmerverbandes Handwerk NRW; Dr. Luitwin Mallmann, Hauptgeschäftsführer der Landesvereinigung der Unternehmensverbände NRW sowie Andreas Meyer-Lauber, Vorsitzender des DGB-Bezirks NRW.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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