Tag des Ausbildungsplatzes 2011

18. Mai 2011

Minister Schneider: Wer jetzt ausbildet, sorgt für die Fachkräfte von morgen / Tag des Ausbildungsplatzes 2011

Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Guntram Schneider hat die Bedeutung der beruflichen Ausbildung als große Zukunftschance für junge Menschen und als Sicherung des künftigen Fachkräftebedarfs von morgen für die Wirtschaft herausgestellt. „Mit einer beruflichen Aus­bildung schaffen sich Jugendliche die Möglichkeit auf Erfolg im Beruf und im Leben – und wenn auf der anderen Seite die Unternehmen genügend Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen, leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs.“

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Guntram Schneider hat die Bedeutung der beruflichen Ausbildung als große Zukunftschance für junge Menschen und als Sicherung des künftigen Fachkräftebedarfs von morgen für die Wirtschaft herausgestellt. „Mit einer beruflichen Aus­bildung schaffen sich Jugendliche die Möglichkeit auf Erfolg im Beruf und im Leben – und wenn auf der anderen Seite die Unternehmen genügend Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen, leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs.“ Das erklärte Minister Schneider am 18. Mai 2011 in Köln bei der zentralen Auftakt­veranstaltung der Bundesagentur für Arbeit zum Tag des Ausbildungs­platzes 2011.

Schneider forderte die Unternehmen auf, angesichts der guten Konjunktur, jetzt genügend Ausbildungsplätze bereitzustellen. Nach Berechnungen des Prognos-Instituts fehlten in Nordrhein-Westfalen in den nächsten zehn Jahren rund 600.000 Fachkräfte, wenn sich nichts ändere. „Die Unternehmen selbst haben es in der Hand, diese Entwick­lung zu stoppen. Es gilt, keinen jungen Menschen zurückzulassen und ihre Potenziale auszuschöpfen“, erklärte der Minister.

Auch an die Jugendlichen selbst wandte sich Schneider: „Rund 350 ver­schiedene Ausbildungsberufe stehen zur Verfügung – es gibt also genügend Möglichkeiten, sich seinen Wünschen entsprechend die Tür zur großen weiten Berufswelt zu öffnen“, sagte der Minister.

Nordrhein-Westfalen wird als erstes Flächenland in Deutschland den Übergang von der Schule in den Beruf neu regeln. Unter anderem durch eine frühzeitige Beratung in allen Schulen spätestens ab der 8. Klasse sollen persönliche Berufsvorstellungen der jungen Leute besser erfasst und der Übergang effizienter gestaltet werden. 80.000 Jugendliche befänden sich derzeit im bestehenden Übergangssystem, viele von ihnen in so genannten Warteschleifen. 40.000 von ihnen seien aber bereits ausbildungsfähig. Ebenso müssten die Finanzmittel effektiver eingesetzt werden. Zurzeit koste das bestehende Übergangssystem mit vielen Bildungsgängen und Fördermaßnahmen 640 Millionen Euro. Demgegenüber stünden 765 Millionen Euro an öffentlichen Kosten im dualen System. „Wir wollen erreichen, dass jeder Jugendliche ent­sprechend seinen Fähigkeiten und Wünschen ein Ausbildungsangebot erhält“, betonte Schneider.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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