Arbeitsmarkt: Viele Frauen arbeiten im Niedriglohnbereich

1. März 2011

Minister Schneider: Viele Frauen arbeiten im Niedriglohnbereich und in Teilzeit / Frauen profitieren weniger vom Anstieg am Arbeitsmarktund in Teilzeit

Arbeitsminister Guntram Schneider hat die weiter positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt begrüßt, gleichzeitig aber darauf hingewiesen, dass Frauen von dem Anstieg weniger profitierten als Männer. Im Februar sank die Arbeitslosigkeit der Frauen in Nordrhein-Westfalen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,8 Prozent, die der Männer um 9,7 Prozent (insgesamt betrug der Rückgang 7,1 Prozent). Die Arbeits­losenquote bei den Frauen betrug 8,4 Prozent, die bei den Männern 8,8 Prozent.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Arbeitsminister Guntram Schneider hat die weiter positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt begrüßt, gleichzeitig aber darauf hingewiesen, dass Frauen von dem Anstieg weniger profitierten als Männer. Im Februar sank die Arbeitslosigkeit der Frauen in Nordrhein-Westfalen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,8 Prozent, die der Männer um 9,7 Prozent (insgesamt betrug der Rückgang 7,1 Prozent). Die Arbeits­losenquote bei den Frauen betrug 8,4 Prozent, die bei den Männern 8,8 Prozent.

In Düsseldorf sagte Minister Schneider heute: „Die auf den ersten Blick positive Arbeitslosenquote bei den Frauen täuscht allerdings darüber hinweg, dass viele von ihnen im Niedriglohnbereich und in Teilzeit arbeiten. Aus Befragungen wissen wir, dass viele sich längere Arbeits­zeiten wünschen, dies allerdings wegen der Rahmenbedingungen, etwa fehlende Kinderbetreuungsmöglichkeiten, nicht umsetzen können.“

Vier Fünftel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Teilzeit sind Frauen (82,7 Prozent, Stand: Januar 2011). Fast 70 Prozent der im Niedriglohnsektor Beschäftigten sind Frauen (69 Prozent, Zahl für Deutschland, 2008). Hinzu kommt, dass 67 Prozent der ausschließlich geringfügig Beschäftigten („Mini-Jobber“ mit einem Monatseinkommen unter 400 Euro) Frauen sind.

„All dies zeigt“, so Arbeitsminister Guntram Schneider, „dass Frauen auf dem Arbeitsmarkt trotz der auf den ersten Blick positiven Zahlen mit großen Benachteiligungen zu kämpfen haben. Deswegen muss insbesondere auch für Frauen das Prinzip ‚Gute Arbeit’ durchgesetzt werden.“

Arbeitsmarktentwicklung in Nordrhein-Westfalen

.

Februar 2011

Veränderung

gegenüber

Februar 2010

Veränderung

gegenüber

Januar 2011

Arbeitslose insgesamt

774.506

- 59.581 (- 7,1 %)

-  2.629 (- 0,3 %)

Arbeitslose SGB II

(Arbeitslosengeld II)

559.270

- 11.869 (- 2,1 %)

-  2.146 (+ 0,4 %)

Arbeitslose SGB III

(Arbeitslosengeld I)

215.236

- 47.712 (-18,1 %)

-  4.775 (- 2,2%)

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte

5.920.600

(12/2010)

+ 113.533 (+ 2,0 %)

(12/2009)

-  35.200 (- 0,6 %)

(gegenüber 11/2010)

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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