Unterstützung für ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderungen

10. Mai 2012

Minister Schneider: Unterstützung für ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderungen / Sozialminister eröffnet Kompetenzzentrum in Dortmund

Wie finde ich eine barrierefreieWohnung?Wo beantrage ich einen Rollstuhl oder einen Behindertenausweis? Wie kann ich trotz Behinderung eine Ausbildung absolvieren? Antworten auf diese und andere Fragen können Menschen mit Behinderungen ab sofort in Dortmund erhalten.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Wie finde ich eine barrierefreieWohnung? Wo beantrage ich einen Rollstuhl oder einen Behindertenausweis? Wie kann ich trotz Behinderung eine Ausbildung absolvieren? Antworten auf diese und andere Fragen können Menschen mit Behinderungen ab sofort in Dortmund erhalten. Minister Schneider hat dort das „Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben“ feierlich eröffnet. „Es unterstützt Menschen mit Behinderungen dabei, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Denn wir wollen, dass die Betroffenen und ihre Familien nicht nur über alle vorhandenen Möglichkeiten informiert werden, sondern dass sie auch selbstbestimmt Entscheidungen treffen und ihre Rechte einfordern können“, sagte der Minister bei der Eröffnungsfeier.

Das Kompetenzzentrum ist Anlaufstelle für Menschen mit Behinderungen in Westfalen-Lippe. Eine weitere Einrichtung gibt es jetzt für das Rheinland in Köln. Beide Zentren sind an erfahrene Einrichtungen der Behindertenselbsthilfe „angedockt“ und werden vom Sozialministerium mit jeweils 110.000 Euro pro Jahr gefördert.

Die Kompetenzzentren beraten unabhängig von den Interessen der Träger oder Einrichtungen der Behindertenhilfe. Ihre Unabhängigkeit und ihre Arbeit im Sinne der Betroffenen würden dadurch unterstrichen, so der Sozialminister weiter, dass sie aus der Behindertenselbsthilfe entstanden sind und dass hier Menschen mit Behinderungen für Menschen mit Behinderungen arbeiten. Deshalb beschränke sich ihre Tätigkeit auch nicht auf die reine Beratung. „Darüber hinaus betreiben sie aktive Lobbyarbeit. Sie sollen auf die Belange der Menschen mit Behinderungen in Politik, Verwaltung, Gesellschaft und in der Öffentlichkeit aufmerksam machen und durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit das Bild über Behinderung verändern“, sagte Schneider.

Eine wichtige Hilfe für ein selbstbestimmtes Leben sei auch das sogenannte „Persönliche Budget“. „Menschen mit Behinderungen können es beantragen, um selbständig behindertenspezifische Leistungen ihrer Wahl einzukaufen, statt sich von den Entscheidungen Anderer abhängig zu machen“, sagte der Minister. Die Kompetenzzentren machen Betroffene und ihre Angehörigen auf diese Möglichkeit aufmerksam und beraten sie beim Antragsverfahren.

Kontakt zu den „Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben“ in NRW:

Westfalen MOBILE – Selbstbestimmtes Leben Behinderter e.V.
Roseggerstraße 36, 44137 Dortmund
Telefon 0231 / 91 28 375
E-Mail westfalen@ksl-nrw.de
Internet www.mobile-dortmund.de

Rheinland Zentrum für selbstbestimmtes Leben Köln
An der Bottmühle 2, 50678 Köln
Tel. 0221 / 32 22 90
E-Mail rheinland@ksl-nrw.de
Internet www.zsl-koeln.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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