Gezielte Unterstützung für alleinerziehende Mütter beim Berufseinstieg

1. Juli 2011

Minister Schneider unterstützt gezielt alleinerziehende Mütter beim Einstieg in den Beruf

Arbeitsminister Guntram Schneider unterstützt mit Blick auf den Fachkräftemangel gezielt den Berufseinstieg für Frauen, die Beruf und Familie miteinander vereinbaren. 520 Plätze stehen zur Verfügung, auf denen Bewerberinnen auf eine betriebliche Ausbildung in Teilzeit vorbereitet werden.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Guntram Schneider unterstützt mit Blick auf den Fachkräftemangel gezielt den Berufseinstieg für Frauen, die Beruf und Familie miteinander vereinbaren. 520 Plätze stehen zur Verfügung, auf denen Bewerberinnen auf eine betriebliche Ausbildung in Teilzeit vorbereitet werden. Das Programm „Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen“ (TEP) ist gegenüber dem Vorjahr noch einmal um 120 Plätze erweitert worden. Das Angebot nutzen zum größten Teil alleinerziehende Frauen. 2011 stehen dafür zwei Millionen Euro aus der Landeskasse und dem Europäischen Sozialfonds bereit.

„Ende Juni war fast jeder der 520 Plätze besetzt - das zeigt, dass wir vor allem für alleinerziehende Mütter, die beispielsweise ihre Ausbildung nachholen und einen Teilzeit-Lehrvertrag abschließen wollen, das richtige Angebot bereithalten“, sagte Minister Schneider am 1. Juli 2011 in Düsseldorf. „Um den Fachkräftebedarf der Zukunft zu decken, müssen wir so viele qualifizierte Frauen wie möglich in Erwerbsarbeit bringen“, betonte der Minister. Dies setze aber die Vereinbarkeit von Familie und Beruf voraus. Erst in der vergangenen Woche hatte Minister Schneider eine Initiative zur Fachkräftesicherung in Nordrhein-West­falen gestartet.

Im Rahmen der TEP-Maßnahme werden die Bewerberinnen bei der Suche nach Betrieben unterstützt, die bereit sind, sie vom 1. August 2011 an in Teilzeit auszubilden. Praktische Hilfen bekommen die Bewerberinnen zum Beispiel bei der Vorbereitung auf das Bewerbungs­gespräch, der Vermittlung eines Betriebspraktikums oder der Organi­sation der Kinderbetreuung.

Insgesamt wurden im Rahmen von TEP seit 2009 bisher 600 Personen bei der Suche nach einer Lehrstelle unterstützt. „Von einer Teilzeit­berufsausbildung profitieren nicht nur die Bewerberinnen, sondern auch die Betriebe“, unterstrich Minister Schneider. Sie erhielten Mitarbeiterin­nen mit einiger Lebenserfahrung, die noch dazu sehr motiviert seien.

Weitere Informationen zum Thema Teilzeitberufsausbildung stehen unter www.arbeit.nrw.de oder www.gib.nrw.de bereit.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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