Zwischenbericht zum Aktionsplan “Eine Gesellschaft für alle - NRW inklusiv

5. April 2011

Minister Schneider: „Unser Ziel ist die volle Teilhabe behinderter Menschen am gesellschaftlichen Leben“ / Zwischenbericht zum Aktionsplan “Eine Gesellschaft für alle - NRW inklusiv”

Die volle und gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen am ge­sellschaftlichen Leben in Nordrhein-Westfalen kommt Schritt für Schritt voran. Die Landesregierung hat in ihrer Kabinettssitzung am 5. April 2011 den von Sozialminister Guntram Schneider vorgelegten Zwischen­bericht „Auf dem Weg zum Aktionsplan“ gebilligt. Der Zwischenbericht beschreibt die Maßnahmen, die von der Landesregierung zur Um­setzung des geplanten ressortübergreifenden Aktionsplans „Eine Gesellschaft für alle – NRW inklusiv“ bereits ergriffen wurden.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Die volle und gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen am ge­sellschaftlichen Leben in Nordrhein-Westfalen kommt Schritt für Schritt voran. Die Landesregierung hat in ihrer Kabinettssitzung am 5. April 2011 den von Sozialminister Guntram Schneider vorgelegten Zwischen­bericht „Auf dem Weg zum Aktionsplan“ gebilligt. Der Zwischenbericht beschreibt die Maßnahmen, die von der Landesregierung zur Um­setzung des geplanten ressortübergreifenden Aktionsplans „Eine Gesellschaft für alle – NRW inklusiv“ bereits ergriffen wurden. Auch enthält er wichtige Informationen zur Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen, die Grundlage des Aktionsplans ist.

„Wir sind bei der Umsetzung der UN-Konvention auf einem guten Weg – sie ist Maßstab unserer auf Kontinuität und Nachhaltigkeit angelegten Behindertenpolitik. Einer der Schwerpunkte ist die verbesserte Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben“, sagte Minister Schneider in Düsseldorf. Ziel sei es unter anderem, mehr Jugendliche in betriebliche Beschäftigung und Ausbildung auf den ersten Arbeitsmarkt zu bringen und ihnen realistische Alternativen zur Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen zu eröffnen. Dazu führe NRW als erstes Flächenland in Deutschland einen systematisch begleiteten Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf und eine flächendeckende Berufsorientierung an allen Schulen ein. „Die Unterstützung Jugend­licher mit geringeren Chancen steht dabei ganz oben auf unserer Agenda“, erklärte Schneider. „Wir wollen die Teilhabe an Arbeit für alle Menschen in Nordrhein-Westfalen umsetzen“, erklärte Schneider.

Auch der gemeinsame Unterricht behinderter und nicht behinderter Schüler ist ein wichtiger Teil des Aktionsplans. Bereits im Dezember hatte der nordrhein-westfälische Landtag die Landesregierung damit beauftragt, den Rechtsanspruch der Kinder auf Inklusion sicherzustel­len. Demnach soll die allgemeinbildende Schule Regelförderort sein. Eltern können aber auch weiterhin für ihr Kind eine Förderschule wäh­len. Die Inklusions-Fachverbände sollen in die Elternberatung über die Schulform einbezogen werden.

Das federführend zuständige Ministerium für Arbeit, Integration und So­ziales arbeitet bei der Vorbereitung des Aktionsplans eng mit anderen Ressorts und einer interministeriellen Arbeitsgruppe zusammen. „Unser gemeinsames Ziel ist es, dass Menschen mit Behinderungen frei ent­scheiden sollen, wie sie ihr Leben gestalten, wo und wie sie wohnen und wann und wohin sie zum Beispiel mit Bussen oder Bahnen fahren. Daran arbeiten wir intensiv“, betonte Minister Schneider.

In Nordrhein-Westfalen leben 2,5 Millionen behinderte Menschen. Rund 1,7 Millionen von ihnen sind schwerbehindert. Die Landesregierung will den Aktionsplan „Eine Gesellschaft für alle – NRW inklusiv“ im Sommer dieses Jahres vorlegen. Dabei strebt sie einen möglichst breiten politi­schen Konsens über Parteigrenzen hinweg an. „Dass Behindertenpolitik in unserem Land schon seit vielen Jahren aus dem politischen Streit herausgehalten wird, ist ein großer Erfolg“, sagte Schneider. Dabei solle es bleiben.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.