"JUMPin.NRW" fördert junge Migrantinnen und Migranten mit Potenzial

5. Oktober 2011

Minister Schneider und Staatssekretärin Kaykin: Potenziale der Spätaussiedler fördern / Landesbeirat neu konstituiert / „JUMPin.NRW“ fördert junge Migrantinnen und Migranten mit Potenzial

Integrationsminister Guntram Schneider hat die Notwendigkeit einer guten Integration der mehr als 700.000 Spätaussiedler betont, die in den letzten beiden Jahrzehnten nach NRW gekommen sind: „Es gilt, die Kompetenzen der Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler zu erkennen und ihre Potenziale zu fördern“, sagte der Minister in Düsseldorf bei der Neukonstituierung des Landesbeirates für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Integrationsminister Guntram Schneider hat die Notwendigkeit einer guten Integration der mehr als 700.000 Spätaussiedler betont, die in den letzten beiden Jahrzehnten nach NRW gekommen sind: „Es gilt, die Kompetenzen der Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler zu erkennen und ihre Potenziale zu fördern“, sagte der Minister in Düsseldorf bei der Neukonstituierung des Landesbeirates für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen.

Zülfiye Kaykın, Staatssekretärin für Integration und Vorsitzende des Beirates, ergänzte: „In seiner neuen Amtszeit will der Landesbeirat insbesondere die Teilhabe der Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler an Bildung und Ausbildung fördern, ihr bürgerschaftliches Engagement und ihre politische Mitwirkung stärken.“ Eine wichtige Rolle spiele dabei das neue, vom Land geförderte Projekt „Junge Menschen mit Potential in NRW“ (JUMPin.NRW).

„JUMPin.NRW“ ist ein Bildungs- und Begegnungsprojekt für junge Menschen mit Migrationsgeschichte. Bei Seminaren, Diskussions­veranstaltungen, Praktika und Studienfahrten sollen sie während eines Jahres ausbildungs-, studien- oder berufsbegleitend einen Einblick in politische Strukturen gewinnen und persönliche Netzwerke knüpfen können. Das Programm wird im Auftrag des Landes von der Otto-Benecke-Stiftung e.V. durchgeführt. Teilnehmen können insgesamt 15 junge Migrantinnen und Migranten zwischen 18 und 28 Jahren, von denen mindestens die Hälfte junge Russlanddeutsche sein sollen.

Integrationsminister Schneider weiter: „Wir wollen die jungen Menschen damit motivieren, eigenverantwortlich zu handeln und in unserem demokratischen Gemeinwesen aktiv mitzuwirken. Sie werden so zu Multiplikatoren für bürgerschaftliches Engagement und nehmen eine Vorbildfunktion für andere Jugendliche ein.“

Der Landesbeirat berät seit über 60 Jahren die Landesregierung in Ver­triebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen und vertritt auch ihre Belange in der Öffentlichkeit. Die Staatssekretärin für Integration ist qua Amt Vorsitzende des Beirates. Die fünf Bezirksregierungen entsenden je ein Mitglied, sechs Mitglieder beruft das Integrationsministerium aus dem Kreis der auf Landesebene tätigen Organisationen der Vertrie­benen, Flüchtlinge und Spätaussiedler und vier Mitglieder kommen aus dem Bereich des wirtschaftlichen beziehungsweise sozialen Lebens des Landes. Der Landesbeirat hat sich heute für einen Zeitraum von fünf Jahren neu konstituiert.

Informationen zu „JUMPin.NRW“ gibt es unter www.obs-ev.de/jumpinnrw

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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