Nordrhein-Westfalen ist Integrationsland Nr. 1

17. Oktober 2011

Minister Schneider und Staatssekretärin Kaykin: Nordrhein-Westfalen ist Integrationsland Nr. 1

Integrationsminister Guntram Schneider hat zum 5. Landesintegrations­kongress in Solingen eingeladen. Das Motto: „Integration sichert Zukunft und Zusammenhalt“. Mehr als 650 Fachleute aus Kommunen, der Wohlfahrtspflege, Migrantenselbstorganisationen sowie aus Wissen­schaft und Politik wollen in verschiedenen Foren miteinander diskutie­ren.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Integrationsminister Guntram Schneider hat zum 5. Landesintegrations­kongress in Solingen eingeladen. Das Motto: „Integration sichert Zukunft und Zusammenhalt“. Mehr als 650 Fachleute aus Kommunen, der Wohlfahrtspflege, Migrantenselbstorganisationen sowie aus Wissen­schaft und Politik wollen in verschiedenen Foren miteinander diskutie­ren. Die Zentrale Frage dabei: Wie organisieren wir Chancengleichheit und Teilhabe vor Ort?

Minister Schneider betonte in seiner Eröffnungsrede: „Nordrhein-Westfalen ist das Integrationsland Nummer eins in Deutschland. Dafür sorgen Sie. Dafür sorgt die Landesregierung. Wir reden nicht allein über Integration; wir tun was. Mit unserem Teilhabe- und Integrationsgesetz schaffen wir Bedingungen und Strukturen für eine systematische Integrationsarbeit in jeder Ecke unseres Landes“.

Schneider bedankte sich für die engagierte Arbeit der verschiedenen Akteurinnen und Akteure vor Ort. Sie sei unerlässlich, denn: „Integration gelingt dort, wo die Menschen leben: In den Kreisen, in den Städten und Gemeinden des Landes sowie in den Stadtvierteln. Hier muss die Integrationsarbeit gebündelt, koordiniert und weiter entwickelt werden. Dazu soll der gegenseitige Austausch auf diesem Kongress beitragen“, betonte der Minister.

Wichtig sei, „dass wir überall im Land einen Dialog auf Augenhöhe hinkriegen“, so Staatssekretärin Zülfiye Kaykın. Denn Migrantinnen und Migranten seien längst keine zu betreuende, schutzbedürftige Gruppe am Rande der Gesellschaft mehr. „Bei den Kindern und Jugendlichen sieht man das allein anhand der Zahlen: In Großstädten haben 47 Pro­zent der bis zu 18-Jährigen einen Migrationshintergrund“.

In Nordrhein-Westfalen leben rund 4,2 Millionen Menschen mit Zuwan­derungshintergrund. Das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 23,3 Prozent. Unter den Jugendlichen beträgt der Migrantenanteil durch­schnittlich 38 Prozent, in Ballungsgebieten annähernd 50 Prozent. Die größten Einwanderergruppen in Nordrhein-Westfalen sind Aussiedler und Spätaussiedler, die türkeistämmigen Migranten und die Einwan­derer aus den Anwerbeländern Süd- und Südosteuropas. Stark zuge­nommen hat in den vergangenen 20 Jahren die Zahl der Einwanderer mit afrikanischem und asiatischem Hintergrund. Die größten Einwan­dereranteile finden sich in Großstädten.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.