Gedenken an die Opfer des Solinger Brandanschlags

28. Mai 2011

Minister Schneider und Staatssekretärin Kaykin gedenken der Opfer des Solinger Brandanschlags

Integrationsminister Guntram Schneider und die für Integration zuständige Staatssekretärin Zülfiye Kaykin gedenken gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern des Landes der Opfer des Solinger Brandanschlags vor 18 Jahren.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Guntram Schneider und die für Integration zuständige Staatssekretärin Zülfiye Kaykin gedenken gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern des Landes der Opfer des Solinger Brandanschlags vor 18 Jahren. „Das Gedenken an die Opfer des Mordanschlags auf das Haus der Familie Genc ist für uns in Nordrhein-Westfalen Verpflichtung, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz nicht zuzulassen“, erklärten Minister Schneider und Staatssekretärin Kaykin am 29. Mai 2011 in Solingen bei der Gedenkveranstaltung zum 18. Jahrestag des Verbrechens.

Bei dem Anschlag am 29. Mai 1993 starben fünf Menschen, weitere wurden schwer verletzt. Der Minister und die Staatssekretärin sprachen den Angehörigen der Opfer und den Überlebenden ihr Mitgefühl aus. „Neben der Erinnerung an diese schreckliche Tat und neben dem Gedenken steht unsere Verantwortung dafür, dass sich solch ein Verbrechen nicht wiederholt“, erklärte Schneider. Das Land Nordrhein-Westfalen habe aus diesem Anschlag ebenso wie die Stadt Solingen die notwendigen Konsequenzen gezogen und wichtige Schritte für den Zusammenhalt in der Gesellschaft eingeleitet.

Der Minister und die Staatssekretärin würdigten die vorbildliche Integrationsarbeit in Solingen, die Stadt und Bevölkerung gemeinsam leisteten. Guntram Schneider und Zülfiye Kaykin betonten auch die integrationspolitische Partnerschaft des Landes mit der Stadt. „Im Herbst findet in Solingen wieder der Integrationskongress des Landes statt“, erklärten sie.

Jeder müsse akzeptieren, betonte Minister Schneider, dass die Bundesrepublik ein Einwanderungsland sei. Viel zu lange sei das geleugnet worden. Allein in Nordrhein-Westfalen lebten 4,3 Millionen Menschen mit Einwanderungsgeschichte. Alle gemeinsam, Migranten wie Mehrheitsgesellschaft, sicherten die wirtschaftliche Entwicklung und den Lebensstandard aller Bürgerinnen und Bürger. „Deshalb brauchen wir ein gesellschaftliches Klima der Toleranz, des friedlichen Zusammenlebens und des gegenseitigen Respekts“, betonte Schneider.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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