Minister Schneider: „Trend positiv, aber keineswegs zufriedenstellend“

26. Oktober 2010

Minister Schneider: „Trend positiv, aber keineswegs zufriedenstellend“

„Die Lage am Ausbildungsmarkt ist besser als befürchtet, aber keineswegs zufriedenstellend“, bewertete Guntram Schneider die Abschlussbilanz des Ausbildungsjahres 2009/2010, die heute von der Regionaldirektion vorgestellt wurde. Der Minister begrüßte, dass mehr junge Menschen eine Ausbildung starten konnten.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

„Die Lage am Ausbildungsmarkt ist besser als befürchtet, aber keineswegs zufriedenstellend“, bewertete Guntram Schneider die Abschlussbilanz des Ausbildungsjahres 2009/2010, die heute von der Regionaldirektion vorgestellt wurde. Der Minister begrüßte, dass mehr junge Menschen eine Ausbildung starten konnten. „Auch wenn der Trend zweifelsohne positiv ist, ist aber die Zahl von 3.253 Jugendlichen, die bisher leer ausgegangen sind, viel zu hoch.“

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit  stehen noch 2.787 offene Ausbildungsplätze zur Verfügung. Hinzu kommen tausende Einstiegsqualifizierungen bei Betrieben, die um rund 80 Prozent zu einem Übergang in Ausbildung führen.

Der Minister betonte gleichzeitig: „Wir können aber noch nicht von einem ausgeglichenen Ausbildungsmarkt sprechen. Dafür gibt es zu starke regionale Unterschiede. Und noch immer gibt es zu viele Altbewerber, die schon seit einem Jahr oder mehr einen Ausbildungsplatz suchen“. Zugleich müssten die Unternehmen erkennen, dass sie mehr ausbilden müssen, um ihren Fachkräftenachwuchs zu sichern.

Die Landesregierung wolle daher mit einem abgestimmten Gesamtansatz Schülerinnen und Schüler fit machen für die Ausbildung, den Übergang von der Schule in den Beruf strukturell so verändern, dass Warteschleifen abgebaut und die direkte Vermittlung in Ausbildung im Vordergrund steht, aber auch die Attraktivität der dualen Ausbildung erhöhen. Minister Schneider: „Die duale Ausbildung ist für alle Jugendlichen interessant – egal von welcher Schulform sie kommen. Eine betriebliche Ausbildung ist die Eintrittskarte für den Arbeitsmarkt, bietet hervorragende Karrierechancen und eröffnet zudem, im Anschluss ein Studium aufzunehmen“.

Am 4. November werde er im nächsten Spitzengespräch im Ausbildungskonsens NRW mit allen Partnern darüber reden, welche konkreten Herausforderungen es am Ausbildungsmarkt gibt und welche zusätzliche Anstrengungen die einzelnen Partner dabei erbringen müssen. 

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.