Förderung von Basissprachkursen

Porträtfoto von Minister Guntram Schneider
2. Juli 2015

Minister Schneider: Sprachkenntnisse sind Voraussetzung für Integration in Arbeit

Land fördert Basissprachkurse zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen mit 1,7 Millionen Euro

Die Landesregierung unterstützt Flüchtlinge frühzeitig beim Erlernen der deutschen Sprache, um ihre Chancen am Arbeitsmarkt zu verbessern: In 17 Modellregionen können jetzt Basissprachkurse gefördert werden, die den Weg zur Arbeitsmarktintegration ebnen. Das Land stellt dafür 1,7 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds zur Verfügung.

 
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Die Landesregierung unterstützt Flüchtlinge frühzeitig beim Erlernen der deutschen Sprache, um ihre Chancen am Arbeitsmarkt zu verbessern: In 17 Modellregionen können jetzt Basissprachkurse gefördert werden, die den Weg zur Arbeitsmarktintegration ebnen. Das Land stellt dafür 1,7 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds zur Verfügung.
 
„Viele Flüchtlinge, die zu uns kommen, sind gut qualifiziert und hoch motiviert, sich hier ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen. Es ist gut, dass sie jetzt schon nach drei Monaten arbeiten dürfen“, sagte Arbeits- und Integrationsminister Guntram Schneider. „Grundlage jeder Integration in Arbeit ist aber die Verständigung in deutscher Sprache.“ Mit der Förderung von Basissprachkursen schließe das Land übergangsweise eine Lücke, bis die Flüchtlinge an den regulären Integrationskursen des Bundes teilnehmen können.
 
Mit dem Modellvorhaben setzt das Arbeits- und Integrationsministerium ein Ergebnis des ersten Flüchtlingsgipfels NRW um: Asylbewerberinnen und Asylbewerbern die sprachlichen Grundvoraussetzungen zur frühzeitigen Arbeitsmarktintegration zu vermitteln.
 
Sprachkurs- und Weiterbildungsträger sowie Volkshochschulen in den 17 Modellregionen sind aufgerufen worden, sich zur Teilnahme an dem Projekt „Basissprachkurse zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen“ zu bewerben. Derzeit läuft das Antragsverfahren. Die ersten Kurse können schon nach den Sommerferien starten. Insgesamt können etwa 2.000 Flüchtlinge an den Sprachkursen teilnehmen.
 
Modellregionen des Projekts sind die Arbeitsagenturbezirke Aachen-Düren, Ahlen-Münster, Bielefeld, Bonn, Bochum, Coesfeld, Detmold, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Gelsenkirchen, Hagen, Iserlohn, Köln, Recklinghausen, Rheine und Solingen-Wuppertal. Hier werden das bundesweite Modellprojekt „Early Intervention – Modellprojekt zur frühzeitigen Arbeitsmarktintegration von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern“ beziehungsweise der NRW-Ableger „Early Intervention NRW+“ durchgeführt. Die im Rahmen von „Early Intervention“ tätigen Vermittlungsfachkräfte für die Arbeitsmarktintegration bieten die Voraussetzung für ein Gelingen des Modellprojekts.
 
Weitere Informationen unter www.arbeit.nrw.de

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