Minister Schneider: Schutz vor Verfolgung und ein Neubeginn in Nordrhein-Westfalen

29. Dezember 2013

Minister Schneider: Schutz vor Verfolgung und ein Neubeginn in Nordrhein-Westfalen / 2013 sind 465 syrische Bürgerkriegsflüchtlinge über UNHCR-gestütztes Bundesprogramm nach NRW eingereist

Die Aufnahme von syrischen Bürgerkriegsflüchtlingen in Nordrhein-Westfalen ist nach den Worten von Integrationsminister Guntram Schneider gut angelaufen: „Wir bieten ihnen Schutz vor Krieg und Verfolgung und unterstützen sie beim Neubeginn in ihrer neuen Heimat“, sagte der Minister in einer ersten Zwischenbilanz. Bis Ende 2013 sind bereits 465 von insgesamt 1.061 Menschen eingereist, die NRW aus dem UNHCR-gestützten bundesweiten Aufnahmeprogramm aufnehmen wird.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Die Aufnahme von syrischen Bürgerkriegsflüchtlingen in Nordrhein-Westfalen ist nach den Worten von Integrationsminister Guntram Schneider gut angelaufen: „Wir bieten ihnen Schutz vor Krieg und Verfolgung und unterstützen sie beim Neubeginn in ihrer neuen Heimat“, sagte der Minister in einer ersten Zwischenbilanz. Bis Ende 2013 sind bereits 465 von insgesamt 1.061 Menschen eingereist, die NRW aus dem UNHCR-gestützten bundesweiten Aufnahmeprogramm aufnehmen wird.

Minister Schneider begrüßte es, dass der Bund das Aufnahmekontingent für syrische Bürgerkriegsflüchtlinge mittlerweile von 5000 auf insgesamt 10.000 Personen aufgestockt hat: „Es ist ein Gebot der Menschlichkeit, Verfolgten Schutz zu bieten. Deshalb ist es richtig, dass wir in Deutschland mehr Menschen aus dem Bürgerkriegsland aufnehmen, als zunächst geplant.“

Vom Land über die Kommunen bis hin zu den Wohlfahrtsverbänden, Kirchen und Ehrenamtlichen arbeiteten alle Beteiligten Hand in Hand, um den Bürgerkriegsflüchtlingen den Start so leicht wie möglich zu machen. „Mit Engagement und Hilfsbereitschaft werden die Neuankömmlinge vor Ort empfangen, beraten und begleitet. Dies sind beste Voraussetzungen für eine gute Integration in unserer Gesellschaft“, sagte der Minister.

Das NRW-Integrationsministerium setze dies durch eine flexible, gleichmäßige Verteilung der Bürgerkriegsflüchtlinge mit Hilfe des NRW-Kompetenzzentrums für Integration um, das bei der Bezirksregierung Arnsberg angesiedelt ist. „Dieses berücksichtigt sowohl die verwandtschaftlichen Beziehungen und Wohnortwünsche der Flüchtlinge als auch die Integrations-, Betreuungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten in den Kommunen“, sagte Minister Schneider. Darüber hinaus stelle das Land mit den Integrationspauschalen nach dem Teilhabe- und Integrationsgesetz den Kommunen Mittel für die Integration zur Verfügung.

Die Aussichten für die Integration der Syrerinnen und Syrer seien auch deshalb gut, weil 41 Prozent der 465 bis Ende 2013 nach NRW gekommenen Personen bis 18 Jahre alt, und rund 65 Prozent im erwerbsfähigen Alter sind. Minister Schneider: „Angesichts des demografischen Wandels und des künftigen Fachkräftebedarfs sehe ich hier durchaus auch ein Potenzial für unseren Arbeitsmarkt.“

Die im Rahmen des „5.000er-Kontingents“ nach Deutschland gekommenen syrischen Bürgerkriegsflüchtlinge haben einen sofortigen Arbeitsmarktzugang. Sie haben einen Anspruch auf Teilnahme an den Integrationskursen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge und werden in der Regel dezentral in Wohnungen untergebracht.

In NRW sind die bislang 465 syrischen Bürgerkriegsflüchtlinge auf 56 Kommunen verteilt worden. Sie gehören zum Aufnahmeprogramm der mittlerweile 10.000 Flüchtlinge, die der Bund mit Unterstützung des UNHCR aufnimmt und auf die Bundesländer verteilt. NRW ist das ein¬zige Bundesland, das über das Kompetenzzentrum für Integration dazu umfassende Interviews mit den Flüchtlingen durchführt, um sie auf dieser Grundlage in die passenden Unterkünfte und Kommunen weiter zu leiten.

Darüber hinaus nimmt NRW weitere schutzbedürftige syrische Bürgerkriegsflüchtlinge auf, die privat von ihren hier in NRW lebenden Verwandten aufgenommen werden.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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