Rund 300.000 Frauen in NRW würden gerne mehr arbeiten und mehr verdienen

Porträtfoto von Minister Guntram Schneider
19. März 2015

Minister Schneider: Rund 300.000 Frauen in NRW würden gerne mehr arbeiten und mehr verdienen

Equal-Pay-Day 2015 – Spiel mit offenen Karten: Was verdienen Frauen und Männer?

Erwerbstätige Frauen verdienen im Durchschnitt nach wie vor über 20 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. „Wir können uns eine solche Ungleichbezahlung nicht leisten“, sagte NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider anlässlich des Equal Pay Days, der am 20. März 2015 weltweit begangen wird. Dieser Tag markiert symbolisch den Zeitpunkt im Jahr, bis zu dem Frauen in Deutschland aufgrund der Lohnlücke gegenüber Männern faktisch umsonst arbeiten.

 
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Erwerbstätige Frauen verdienen im Durchschnitt nach wie vor über 20 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. „Wir können uns eine solche Ungleichbezahlung nicht leisten“, sagte NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider anlässlich des Equal Pay Days, der am 20. März 2015 weltweit begangen wird. Dieser Tag markiert symbolisch den Zeitpunkt im Jahr, bis zu dem Frauen in Deutschland aufgrund der Lohnlücke gegenüber Männern faktisch umsonst arbeiten.
 
Gründe für die Gehaltslücke seien unter anderem, dass Frauen häufiger als Männer in schlechter bezahlten sozialen Berufen arbeiten, so Schneider. Die männerdominierten Berufe in den naturwissenschaftlichen und technischen Berufsfeldern wiesen eindeutig höhere Gehälter auf. „Das hat Folgen: Frauen zahlen weniger in die Rentenkassen ein und erhalten somit im Alter weniger Rente“, stellte der Arbeitsminister klar.
 
In NRW sind zudem rund 50 Prozent der Frauen in Teilzeit beschäftigt, da sie sich um Familie und Pflege der Angehörigen kümmern. Das geht aus dem aktuellen NRW-Arbeitsmarktreport „Frauen am Arbeitsmarkt“ hervor. Dennoch würden nach neuesten Zahlen über 290.000 Frauen in NRW gerne mehr arbeiten, um auch mehr zu verdienen. Schneider sieht darin ein großes Potential für Unternehmen mit wachsendem Fachkräftebedarf.
 
Um die Gerechtigkeitslücke zu schließen, fordert der NRW-Minister die Unternehmen auf Transparenz bei den Gehältern zu schaffen. Ein Gesetz, dass die Gehälter in einem Betrieb offen lege, könne dabei helfen, die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen zu beenden: „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit muss generell gelten und nicht abhängig vom Geschlecht sein. Eine transparente Lohnpolitik in den Betrieben würde Frauen auch eine bessere Grundlage für Gehaltsverhandlungen schaffen“, so der NRW-Arbeitsminister.
 
Weitere Infos aus dem NRW-Arbeitsmarktreport „Frauen am Arbeitsmarkt“: www.arbeit.nrw.de/pdf/arbeit/arbeitsmarktreport_sonderbericht_2015_frauen.pdf

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