Positiver Trend am Arbeitsmarkt geht an den Älteren vorbei

30. November 2010

Minister Schneider: „Positiver Trend am Arbeitsmarkt geht an den Älteren vorbei“/ Arbeitslosigkeit der über 55-Jährigen ist weiter gestiegen

Arbeitsminister Guntram Schneider hat die Unternehmen aufgerufen, mehr ältere Arbeitnehmer zu beschäftigen: „Es passt nicht zusammen, einerseits über Fachkräftemangel zu jammern und andererseits die Erfahrung und das Können Älterer ungenutzt zu lassen.“ Das sagte der Minister anlässlich der Veröffentlichung der aktuellen Zahlen vom Arbeitsmarkt.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Arbeitsminister Guntram Schneider hat die Unternehmen aufgerufen, mehr ältere Arbeitnehmer zu beschäftigen: „Es passt nicht zusammen, einerseits über Fachkräftemangel zu jammern und andererseits die Erfahrung und das Können Älterer ungenutzt zu lassen.“ Das sagte der Minister heute anlässlich der Veröffentlichung der aktuellen Zahlen vom Arbeitsmarkt.

Auch im November war die Arbeitslosigkeit der über 55-Jährigen mit 9,1 Prozent höher als die der Gesamtbevölkerung in Nordrhein-Westfalen (8,1 Prozent). Während die Gesamtarbeitslosigkeit im November gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,5 Prozentpunkte zurückgegangen ist, ist die der 55- bis unter 65-Jährigen um 0,4 Prozentpunkte gestiegen. Insgesamt waren im November 114.824 Frauen und Männer zwischen 55 und 64 Jahren in Nordrhein-Westfalen arbeitslos gemeldet. Damit sind die Älteren die einzige Altersgruppe, deren Arbeitslosigkeit gestiegen ist.

„Dieser Anstieg ist auch ein deutliches Zeichen, dass die Unternehmen die Potentiale Älterer noch nicht ausreichend zu würdigen wissen“, sagte Minister Schneider weiter. „Die Unternehmen sollten ihre Belegschaften jetzt demographiefest machen. Ältere vorzeitig auszumustern, weil es ja genügend jungen Nachwuchs gibt – diese Rechnung geht heute nicht mehr auf.“

Das Land unterstützt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds die Unternehmen durch das Instrument der Potentialberatung; Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können ihr Wissen mit dem Bildungsscheck up to date halten. Außerdem wird gemeinsam mit den Sozialpartnern ein breites Informations- und Serviceangebot zum demografischen Wandel in der Arbeitswelt aufgebaut (www.arbeit-demografie.nrw.de).
Informationen zur Arbeitspolitik des Landes sowie zu Bildungsscheck und Potentialberatung unter www.mais.nrw.de oder www.arbeit.nrw.de.

  • Arbeitsmarktentwicklung in Nordrhein-Westfalen

    .

    November 2010

    Veränderung gegenüber November 2009

    Veränderung gegenüber

    Oktober 2010

    Arbeitslose insgesamt

    726.993

    - 50.596

    - 9.631

    Arbeitslose SGB II (Arbeitslosengeld II)

    534.284

    - 17.077

    - 4.573

    Arbeitslose SGB III (Arbeitslosengeld I)

    192.709

    - 33.519

    - 4.058

    Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte

    5.946.100

    (09/2010)

    91.261

    (09/2009)

    53.900

    (gegenüber 08/2010)

    Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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