Fachkräfteinitiative des Landes geht in die Fläche

29. April 2012

Minister Schneider: NRW-Projekte in fast allen Regionen am Start – Wir setzen auf die bei uns vorhandenen Potentiale / Fachkräfteinitiative des Landes geht in die Fläche

Arbeitsminister Guntram Schneider geht mit seiner landesweiten Initiative zur Fachkräftesicherung in eine weitere Runde. Gefördert werden sollen demnächst neue Projekte in Düsseldorf, Köln, Aachen, Soest, Iserlohn, Höxter, Steinfurt und Bielefeld. Damit nehmen dann landesweit 26 regionale Projekte an der NRW-Fachkräfteinitiative teil. Minister Schneider: „Jetzt nach einem halben Jahr nehmen wir richtig Fahrt auf mit unserer Fachkräfteinitiative und gehen immer mehr in die Fläche.“

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Arbeitsminister Guntram Schneider geht mit seiner landesweiten Initiative zur Fachkräftesicherung in eine weitere Runde. Gefördert werden sollen demnächst neue Projekte in Düsseldorf, Köln, Aachen, Soest, Iserlohn, Höxter, Steinfurt und Bielefeld. Damit nehmen dann landesweit 26 regionale Projekte an der NRW-Fachkräfteinitiative teil. Minister Schneider: „Jetzt nach einem halben Jahr nehmen wir richtig Fahrt auf mit unserer Fachkräfteinitiative und gehen immer mehr in die Fläche.“

Es reiche nicht aus, Fachkräfte ausschließlich aus dem Ausland zu holen, betonte Schneider. Die Landesregierung setze vor allem auf die „bei uns“ vorhandenen Potentiale. „Wir mobilisieren die bisher nicht ausgeschöpften Potentiale in NRW, um den sich abzeichnenden Bedarf an Fachkräften zu sichern“, so Schneider. Betriebe sollen dabei unterstützt werden, ihren Fachkräftebedarf besser decken zu können. Hierzu gehören auch Wege und Angebote für Menschen mit Zugangsbarrieren auf dem Arbeitsmarkt: Migrantinnen und Migranten, Jugendliche mit schwachen allgemeinbildenden Schulabschlüssen, ältere Beschäftigte sowie arbeitslose Akademikerinnen und Akademiker und Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher. Auch die Potentiale der meist gut qualifizierten Frauen müssen stärker genutzt werden.

Schwerpunkt bei der nunmehr dritten Bewerbungsrunde der Fachkräfteinitiative ist die Umschulung von arbeitslosen Akademikerinnen und Akademikern sowie von Studienabbrecherinnen und Studienabbrechern. In Aachen z. B. – der Ingenieursschmiede in NRW - soll im Projekt SWITCH 75 Studienabbrecherinnen und -abbrechern eine auf 18 Monate verkürzte Ausbildung in Berufen mit Nachwuchsengpässen ermöglicht werden. Ausgebildet werden sollen u. a. Fachinformatiker/-innen für Systemintegration, Mechatroniker/-innen sowie Industriekaufmänner/-frauen.

In Iserlohn soll 20 Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftler ein Quereinstieg in die Personalabteilungen der mittelständischen Unternehmen ermöglicht werden. Neu gefördert werden soll auch das Projekt der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe „Meister statt Master“. Darin werden 96 Studienabbrecher aus dem Ruhrgebiet und dem Hochsauerlandkreis in einem zweijährigen Qualifizierungskurs zu Gesellen und Handwerksmeistern umgeschult. Dabei erfolgt parallel zur Ausbildung der Besuch spezifischer Module der Meisterkurse und der Abschluss mit der Meisterprüfung im Handwerk.

„Das alles sind tolle Beispiele dafür, wie man Ressourcen sinnvoll nutzt, statt sie zu vergeuden. Statt Menschen in eine Frustphase abgleiten zu lassen oder in minder qualifizierte Jobs, werden sie sehr bald abgeholt und mit ihren bereits vorhandenen Fertigkeiten auf einen alternativen Pfad geleitet“, so Schneider. „Genau das entspricht der Idee unserer Fachkräfteinitiative.“

Die Fachkräfteinitiative der Landesregierung wurde im Oktober 2011 gestartet, um einen Beitrag zu leisten, die drohende Lücke von bis zu 630.000 fehlenden Fachkräften bis 2012 mit regionalen Maßnahmen zu schließen. Diese Projekte werden mit EU-Geldern gefördert, die über die Bezirksregierungen bewilligt werden. Jährlich stehen dafür zehn Mil-lionen Euro zur Verfügung.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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