NRW erstellt bundesweit einmaliges Gutachten zur Lebenslage taubblinder Menschen

1. Dezember 2011

Minister Schneider: NRW erstellt bundesweit einmaliges Gutachten zur Lebenslage taubblinder Menschen / Forschungsauftrag des Sozialministeriums

Das nordrhein-westfälische Sozialministerium hat ein bundesweit einmaliges wissenschaftliches Gutachten in Auftrag gegeben. Ein Forscherteam der Universität zu Köln soll die Lebenslage taubblinder und hörgeschädigter Menschen erforschen.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Das nordrhein-westfälische Sozialministerium hat ein bundesweit einmaliges wissenschaftliches Gutachten in Auftrag gegeben. Ein Forscherteam der Universität zu Köln soll die Lebenslage taubblinder und hörgeschädigter Menschen erforschen.

„Wir wissen insbesondere zu wenig über die Situation von Menschen, die gleichzeitig taub und blind und damit von der Kommunikation mit Anderen weitgehend ausgeschlossen sind. Wie schwierig ihr Alltag ist, können wir uns kaum vorstellen. Dazu soll uns das Gutachten neue Erkenntnisse bringen. Außerdem wollen wir die Lebenssituation von gehörlosen und schwerhörigen Menschen beleuchten“, sagte Minister Guntram Schneider in Düsseldorf zum Start der auf 18 Monate angelegten Studie.

Zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention auch für taubblinde, gehörlose und schwerhörige Menschen fehlten fundierte Daten und Fakten, so Schneider weiter. Die Studie solle erstmals eine qualifizierte Datensammlung und eine repräsentative Befragung der betroffenen Menschen liefern. Darüber hinaus erwartet der Minister auch konkrete Verbesserungsvorschläge und Handlungsempfehlungen für die Politik.

Auftragnehmer sind Prof. Thomas Kaul und Prof. Mathilde Niehaus von der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln. Sie haben bereits große Erfahrungen im Zusammenhang mit hörgeschädigten Menschen. Nordrhein-Westfalen betritt mit dieser Studie bundesweit Neuland. Weder in den anderen Bundesländern noch beim Bund wurde bisher ein vergleichbares Gutachten in Angriff genommen.

In Nordrhein-Westfalen leben schätzungsweise 600 bis 800 taubblinde und rund 60.000 gehörlose oder schwerhörige Menschen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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