Faxnummer erleichtert Gehörlosen Weg zum ärztlichen Notdienst

23. März 2011

Minister Schneider: Neue Faxnummer erleichtert Gehörlosen den Weg zum ärztlichen Notdienst in Nordrhein-Westfalen / Landesweite ärztliche Notdienst-Faxnummer für gehörlose Menschen

Gehörlose und schwer hörgeschädigte Menschen in Nordrhein-Westfalen können jetzt über eine landesweite Faxnummer Kontakt zum Notdienst der niedergelassenen Ärzte aufnehmen. Dieser steht in den Nachtstunden und am Wochenende bereit, wenn die Arztpraxen ge­schlossen sind.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Gehörlose und schwer hörgeschädigte Menschen in Nordrhein-Westfalen können jetzt über eine landesweite Faxnummer Kontakt zum Notdienst der niedergelassenen Ärzte aufnehmen. Dieser steht in den Nachtstunden und am Wochenende bereit, wenn die Arztpraxen ge­schlossen sind. Mit einem im Internet abrufbaren Fax-Formblatt können Patienten ihr Anliegen unter der 0203 – 57 06 444 direkt an die Arztruf-Zentrale übermitteln und erhalten umgehend Auskunft und Unter­stützung.

Sozialminister Guntram Schneider begrüßte heute, dass die Kassen­ärztlichen Vereinigungen auf Anregung des NRW-Sozialministeriums ein einheitliches Verfahren für ganz Nordrhein-Westfalen eingeführt haben: „Gehörlose oder schwer hörgeschädigte Menschen können nicht einfach zum Telefonhörer greifen und beim Notdienst der niederge­lassenen Ärzte anrufen. Hier kann die neue Notdienst-Faxnummer den schnellen Weg zum diensthabenden Arzt erleichtern.“

Minister Schneider rät deshalb hörgeschädigten Menschen in NRW, die Fax-vorlage sicherheitshalber schon einmal vorzubereiten und gut erreichbar aufzubewahren, damit sie im Ernstfall schnell zur Hand ist. Die Faxvorlage steht auf den Internetseiten der Kassenärztlichen Verei­nigungen Nordrhein (www.kvno.de) und Westfalen-Lippe (www.kvwl.de) zum Download zur Verfügung und liegt auch in den Praxen der HNO-Ärzte bereit.

In Nordrhein-Westfalen leben rund 55.000 hörgeschädigte Menschen. Davon sind etwa 11.000 gehörlos. Die neue landeseinheitliche Not­dienst-Faxnummer ist für diese Menschen ein großer Fortschritt, denn bislang gab es in den Kreisen und kreisfreien Städten sehr unterschied­liche und im Ernstfall unübersichtliche Regelungen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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