Landesregierung setzt weiteres integrationspolitisches Zeichen

22. November 2011

Minister Schneider: Mit dem ‚Dialog Forum Islam’ setzt die Landesregierung ein weiteres integrationspolitisches Zeichen

Die nordrhein-westfälische Landesregierung setzt ein weiteres integrati­onspolitisches Zeichen. Mit einem neuen ‚Dialog Forum Islam’ will sie den Austausch und die Zusammenarbeit mit den Musliminnen und Mus­limen sowie ihren Organisationen in Nordrhein-Westfalen verstärken. Eckpunkte des Forums hat das Landeskabinett auf seiner Sitzung am 22. November 2011 beschlossen.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Die nordrhein-westfälische Landesregierung setzt ein weiteres integrati­onspolitisches Zeichen. Mit einem neuen ‚Dialog Forum Islam’ will sie den Austausch und die Zusammenarbeit mit den Musliminnen und Mus­limen sowie ihren Organisationen in Nordrhein-Westfalen verstärken. Eckpunkte des Forums hat das Landeskabinett auf seiner Sitzung am 22. November 2011 beschlossen.

„Die Gründung dieses Forums macht Nordrhein-Westfalen erneut zu einem integrationspolitischen Vorreiter, nachdem wir als erstes Flä­chenland bereits unser Integrationsgesetz auf den Weg gebracht ha­ben“, sagte Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Guntram Schneider. Mit dem ‚Dialog Forum Islam’ werde NRW das erste Bun­desland sein, das nach der Einrichtung der bundesweiten Deutschen Islam Konferenz (DIK) ein politisch bedeutsames Gremium schafft, wel­ches alle wichtigen Themen dieses Dialogs auf Landesebene behandelt.

Den Vorsitz des Forums übernimmt das Ministerium für Arbeit, Integra­tion und Soziales. Zu den ständigen Mitgliedern sollen Vertreterinnen und Vertreter aus den weiteren Ministerien gehören. Weiterhin sollen dem Gremium Repräsentanten der islamischen Verbände angehören. Zu den im ‚Dialog Forum Islam’ anstehenden Themen sollen zusätzlich jeweils Expertinnen und Experten eingeladen werden.

Das Gremium soll die Bildungsmöglichkeiten von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund verbessern. Ein weiterer Schwer­punkt ist die verstärkte Integration von Menschen mit Migrationshin­tergrund in den nordrhein-westfälischen Arbeitsmarkt. Zu den Dialog­themen gehören außerdem die Förderung des interreligiösen bezie­hungsweise interkulturellen Dialogs, die Ausbildung von Fachpersonal beispielsweise für islamisch-theologische Studien an den Hochschulen oder ein stärkeres bürgerschaftliches Engagement von Zugewanderten, um Teilhabe und Integration zu verbessern.

„Die Tatsache, dass in Nordrhein-Westfalen zwischen 1,3 und 1,5 Milli­onen Musliminnen und Muslime leben, zeigt die Wichtigkeit des regel­mäßigen Dialogs und damit solch einer Einrichtung“, betonte Minister Schneider. Der Islam habe sich in NRW zu einer wichtigen gesellschaftlichen Größe entwickelt.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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