Minister Schneider: Unternehmen müssen jetzt einstellen

4. Januar 2011

Minister Schneider: „Kein makelloser Start ins neue Jahr für den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen – Unternehmen müssen jetzt einstellen und nicht auf Zeitarbeit und Befristung setzen“

Zu Beginn des neuen Jahres setzt sich die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen fort. Minister Schneider: „Es ist gut, dass es wieder mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigte gibt als im Jahr 2009. Sorgen macht mir, dass viele Unternehmer nicht bereit sind, ihre Belegschaft aufzustocken.“

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Zu Beginn des neuen Jahres setzt sich die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen fort. „Es ist gut, dass es wieder mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigte gibt als im Jahr 2009. Sorgen macht mir, dass viele Unternehmer nicht bereit sind, ihre Belegschaft aufzustocken. Vielmehr setzen sie weiter auf Zeitarbeit und befristete Beschäftigungsverhältnisse.“ Das sagte Arbeitsminister Guntram Schneider heute anlässlich der Veröffentlichung der neuen Zahlen vom Arbeitsmarkt.

Die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit rechnet für 2011 mit einer durchschnittlichen Arbeitslosenzahl von 720.000 bis 740.000. Bei günstiger wirtschaftlicher Entwicklung könnte die Zahl der Arbeitslosen im vierten Quartal 2011 erstmals seit 1993 unterhalb von 700.000 liegen.
 
Ein differenzierter Blick auf die positive Beschäftigungsentwicklung zeigt jedoch: der Zuwachs an offenen Stellen geht zu rund einem Drittel auf das Konto der Leiharbeit. Arbeitsminister Guntram Schneider: „Das belegt, wie wichtig unsere Initiative auf Bundesebene ist, die Bedingungen der Zeitarbeitnehmer und Zeitarbeitnehmerinnen weiter zu verbessern.“

Derzeit sind 2 bis 2,5 Prozent  oder zirka 920.000 der Erwerbstätigen bundesweit über Zeitarbeit beschäftigt.  Hinzu kommt, dass der Anteil der befristet Beschäftigten an allen Beschäftigten in NRW wie im übrigen Bundesgebiet gestiegen ist. Während im Jahr 2001 noch drei Viertel aller neuen Arbeitsverhältnisse in NRW auf unbefristete Zeit geschlossen wurden, waren es im Jahr 2009 nach einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung weniger als die Hälfte (48 Prozent). Die übrigen 52 Prozent waren Zeitverträge.


Arbeitsmarktentwicklung in Nordrhein-Westfalen

.

Dezember 2010

Veränderung gegenüber Dezember 2009

Veränderung gegenüber

November 2010

Arbeitslose insgesamt

730.979

- 48.890 (- 6,3 %)

+ 3.986 ( + 0,5 %)

Arbeitslose SGB II
(Arbeitslosengeld II)

535.690

- 16.220 (-  2,9 %)

+ 1.406 (+ 0,7 %)

Arbeitslose SGB III
(Arbeitslosengeld I)

195.289

- 32.670 (- 14,3 %)

+ 2.580 ( + 1,3 %)

Sozialversicherungs­pflichtig Beschäftigte

5.948.100

(10/2010)

96.079 ( + 1,6 %)

(10/2009)

5.700 ( + 0,1 %)

(gegenüber 09/2010)

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